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An­ge­bot 205 von 524 vom 21.07.2021, 13:03

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Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar

Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Ges­tal­tung und Medien – mit ihren Fakul­tä­ten und Arbeits­ge­bie­ten ver­fügt die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar heute über ein ein­zig­ar­ti­ges Pro­fil.

Auf­bau­end auf die inge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen und archi­tek­tur­ori­en­tier­ten Dis­zi­pli­nen hat die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ein brei­tes Lehr- und For­schungs­pro­fil ent­wi­ckelt. Das Spek­trum der Uni­ver­si­tät umfasst heute über 30 Stu­di­en­gänge und reicht von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion, Medi­en­ge­stal­tung und Kul­tur bis zu Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Bau­stoff­kunde, Ver­fah­rens­tech­nik und Umwelt sowie Manage­ment.

Der Begriff »Bau­haus« im Namen unse­rer Uni­ver­si­tät steht heute für Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit, Offen­heit, Krea­ti­vi­tät, Nähe zur indus­tri­el­len Pra­xis und Inter­na­tio­na­li­tät. Aus­ge­hend von der Tra­di­tion des Bau­hau­ses sind auch alle Fakul­tä­ten an der Ges­tal­tung des öffent­li­chen Rau­mes betei­ligt.

Wir begrei­fen es als eine Auf­gabe, auf den jewei­li­gen Gebie­ten der Wis­sen­schaft und der Kunst an der Kon­zep­tion, Kon­struk­tion und Ges­tal­tung gegen­wär­ti­ger und zukünf­ti­ger Lebens­räume mit­zu­ar­bei­ten – ana­ly­tisch, krea­tiv und inno­va­ti­ons­freu­dig. In allen wis­sen­schaft­li­chen Berei­chen spielt, wie auch in der künst­le­ri­schen Ent­wick­lung, die Pra­xis­nähe eine große Rolle. Prüf­auf­träge, Gut­ach­ter­tä­tig­keit und Pro­dukt­ent­wick­lung sind bei Bau­in­ge­nieu­ren ebenso wich­tig wie bei Medi­en­ent­wick­lern oder Desi­gnern.

W3-Pro­fes­sur "Denk­mal­pflege und Bau­ge­schichte"

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ist eine inter­na­tio­nal eta­blierte Uni­ver­si­tät, die auf eine 160-jäh­rige Geschichte zurück­blickt und sich in der Tra­di­tion des Bau­hau­ses ver­steht. Sie ver­eint Wis­sen­schaft, Tech­nik, Kunst und Gestal­tung. Diese Ein­stel­lung bestimmt wesent­lich das Selbst­ver­ständ­nis der Fakul­tä­ten Archi­tek­tur und Urba­nis­tik, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Kunst und Gestal­tung sowie Medien. Die Fakul­tä­ten sind über ihre fach­spe­zi­fi­schen Auf­ga­ben hin­aus der inter­dis­zi­pli­nä­ren Zusam­men­ar­beit sowie der Durch­drin­gung von Pra­xis, Kunst und Wis­sen­schaft beson­ders ver­pflich­tet.

An der Fakul­tät Archi­tek­tur und Urba­nis­tik der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ist zum 1. Okto­ber 2022 die

W3-Pro­fes­sur »Denk­mal­pflege und Bau­ge­schichte«

zu beset­zen.

Wir suchen eine Per­sön­lich­keit, die durch eine qua­li­fi­zierte Pro­mo­tion und zusätz­li­che wis­sen­schaft­li­che Leis­tun­gen aus­ge­wie­sen ist und die Denk­mal­pflege und Bau­ge­schichte in der Lehre voll­um­fäng­lich zu ver­mit­teln weiß und die in der For­schung dazu bei­trägt, die Denk­mal­pflege auf die sich ihr in Archi­tek­tur und Urba­nis­tik stel­len­den Auf­ga­ben kon­zep­tio­nell vor­zu­be­rei­ten und das dazu erfor­der­li­che bau­ge­schicht­li­che Wis­sen zu erwei­tern. Die Lehre wird vor­nehm­lich in deutsch­spra­chi­gen Stu­di­en­gän­gen ange­bo­ten.

Im Hin­blick auf die Her­aus­for­de­run­gen, die sich uns heute für den Erhalt und die Gestal­tung unse­rer Lebens­um­welt stel­len, wün­schen wir uns nicht nur eine Aus­ein­an­der­set­zung mit den ›künst­le­ri­schen‹ Höhe­punk­ten der Archi­tek­tur- und Stadt­bau­ge­schichte, son­dern auch ein Ver­ständ­nis von Bau­ge­schichte als Geschichte des ›anony­men‹ Bau­wis­sens — auch im Hin­blick auf eine Neu­be­wer­tung vor­mo­der­ner Bau­prak­ti­ken, die heute auf der Suche nach Stra­te­gien für ein nach­hal­ti­ge­res Bauen vor­bild­haft sein kön­nen.

Vor die­sem Hin­ter­grund erwar­ten wir in For­schung und Lehre auch einen neuen Blick auf die Denk­mal­pflege, ins­be­son­dere im Hin­blick auf Kon­zepte für den Umgang mit der Archi­tek­tur der Moderne und ihrer stadt­räum­li­chen Gestal­tung. Wir wün­schen uns in die­sem Sinne wei­ter­ge­fasste Kon­zepte für einen Umgang mit dem Bestand, jen­seits von denk­ma­lerhal­ten­den Akti­vi­tä­ten im enge­ren Sinne.

Auf­gabe der wis­sen­schaft­li­chen Pro­fes­sur wird es dar­über hin­aus sein, in Archi­tek­tur- und Urba­nis­tik-stu­di­en­gän­gen die Geschichte des Bau­ens seit sei­nen Anfän­gen bis zum Anbruch der ›Moderne‹ im 18. Jahr­hun­dert grund­le­gend zu ver­mit­teln, und — in Rück­kopp­lung mit der Pra­xis — zur denk­mal­pfle­ge­ri­schen Theo­rie­bil­dung bei­zu­tra­gen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Die all­ge­mei­nen Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen sind im § 84 Thü­rin­ger Hoch­schul­ge­setz gere­gelt. Bei Vor­lie­gen der per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen und einer Beset­zung der Stelle in Voll­zeit erfolgt die Ein­stel­lung in ein Beam­ten­ver­hält­nis.

Un­ser An­ge­bot:

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ver­folgt eine gleich­stel­lungs­för­dernde, fami­li­en­freund­li­che Per­so­nal­po­li­tik. Zu den stra­te­gi­schen Zie­len der Uni­ver­si­tät gehört, den Frau­en­an­teil in Lehre und For­schung zu erhö­hen. Die Uni­ver­si­tät hat das Prä­di­kat »TOTAL E-QUA­LITY« erhal­ten, zudem ist ihr im Pro­fes­so­rin­nen­pro­gramm des Bun­des und der Län­der das Prä­di­kat »Gleich­stel­lung: Aus­ge­zeich­net!« ver­lie­hen wor­den. Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar bit­tet daher qua­li­fi­zierte Wis­sen­schaft­le­rin­nen aus­drück­lich um ihre Bewer­bung.

Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre Bewer­bung, mit den übli­chen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen, rich­ten Sie bitte vor­zugs­weise elek­tro­nisch als ein PDF-Doku­ment (max. 20 MB) und unter Angabe der Kenn­zif­fer A+U/WP-14/21 bis zum 17. Sep­tem­ber 2021 an:

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar
Fakul­tät Archi­tek­tur und Urba­nis­tik
Dekan
Herrn Prof. Bernd Rudolf
Geschwis­ter-Scholl-Straße 8
99423 Wei­mar

E-Mail: dekanat@archit.uni-weimar.de

Wir freuen uns sehr auf Ihre Bewer­bung!

Hin­weise zum Daten­schutz
Da der ver­schlüs­selte Emp­fang Ihrer E-Mail sei­tens der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar nicht gewähr­leis­tet wer­den kann, bit­ten wir zum Schutz Ihrer per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten im Falle der elek­tro­ni­schen Be-wer­bung um Über­mitt­lung Ihrer Bewer­bungs­un­ter­la­gen per ver­schlüs­sel­ter PDF-Datei unter Benut­zung der Kenn­zif­fer »A+U/WP-14/21« als Pass­wort. Es wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass bei unver­schlüs­sel­ter Über­mitt­lung der Bewer­bung die Ver­trau­lich­keit der Infor­ma­tion für die­sen Über­tra­gungs­weg nicht gewähr­leis­tet ist.
Bei der Über­mitt­lung Ihrer Bewer­bungs­un­ter­la­gen in elek­tro­ni­scher Form gilt Ihre Zustim­mung als erteilt, die E-Mail und deren Anhänge auf schäd­li­che Codes, Viren und Spams zu über­prü­fen, die erfor­der­li­chen Daten vor­über­ge­hend zu spei­chern sowie den wei­te­ren Schrift­ver­kehr (unver­schlüs­selt) per E-Mail zu füh­ren.
Die wei­te­ren Hin­weise zum Daten­schutz gemäß Art. 13 EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (EUDS­GVO) fin­den Sie unter: »Hin­weise zum Daten­schutz für Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber« auf unsere Inter­net-seite unter https://www.uni-weimar.de/de/universitaet/aktuell/stellenausschreibungen/