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Angebot 72 von 585 vom 24.11.2022, 15:50

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Film­uni­ver­si­tät Babels­berg KON­RAD WOLF - BA und MA Stu­di­en­gang Film- und Fern­seh­pro­duk­tion

Die Film­uni­ver­si­tät Babels­berg KON­RAD WOLF ist ein leben­di­ger Ort der Kunst, der For­schung und der Lehre. Renom­mierte Fach­leute aus Film­pra­xis und Wis­sen­schaft betreuen die Stu­die­ren­den inten­siv und indi­vi­du­ell. An der ein­zi­gen deut­schen Film­uni­ver­si­tät wird inno­va­tive For­schung mit, im und zu Film und ande­ren audio­vi­su­el­len Medien vor­an­ge­trie­ben. Die Hoch­schule ist ein welt­of­fe­ner und dis­kri­mi­nie­rungs­freier Raum für kul­tu­relle und gesell­schaft­li­che Aus­ein­an­der­set­zung.

W3 Pro­fes­sur "Film­pro­duk­tion"

An der Film­uni­ver­si­tät Babels­berg KON­RAD WOLF ist zum 01. Okto­ber 2024 eine wis­sen­schaft­lich - künst­le­ri­sche Pro­fes­sur der Besol­dungs­gruppe W3 für das Fach­ge­biet „Film­pro­duk­tion“ zu beset­zen.

Zeit­li­che Begren­zung:
Die Pro­fes­sur wird ent­spre­chend §43 Bran­den­bur­gi­sches Hoch­schul­ge­setz (BbgHG) unbe­fris­tet besetzt. Im Falle einer Erst­be­ru­fung erfolgt die Beset­zung befris­tet für fünf Jahre und wird nach posi­ti­ver Eva­lua­tion ent­fris­tet.

Aufgabenbeschreibung:

Die Film­uni­ver­sität Babels­berg KON­RAD WOLF sucht eine Per­sön­lich­keit, die das Fach­ge­biet „Film­pro­duk­tion“ im Bache­lor- und Mas­ter­stu­di­en­gang „Film- und Fern­seh­pro­duk­tion“ in Theo­rie und Pra­xis ver­mit­telt und in Lehre und For­schung ver­tritt. Zum Auf­ga­ben­ge­biet der Pro­fes­sur gehört die per­spek­ti­vi­sche Über­nahme der Lei­tung des Stu­di­en­gan­ges.
Das von der Pro­fes­sur „Film­pro­duk­tion“ zu ver­tre­tende Fach­ge­biet umfasst die Ver­mitt­lung von pro­duk­ti­ons­or­ga­ni­sa­to­ri­schen Kom­pe­ten­zen zur Auf­nah­me­lei­tung, Pro­duk­ti­ons­lei­tung und Her­stel­lungs­lei­tung, sowie künst­le­risch-unter­neh­me­ri­schen Kom­pe­ten­zen im Bereich der Pro­jekt­in­iti­ie­rung, Stoff­ent­wick­lung, Finan­zie­rung und Dis­tri­bu­tion von Film­pro­duk­tio­nen. Schwer­punkte lie­gen auf der kon­zep­tio­nel­len Ver­ant­wor­tung für stu­di­en­gangs­über­grei­fende Film­übun­gen, der Betreu­ung von Abschluss­pro­jek­ten und der Koor­di­na­tion von Kopro­duk­tio­nen der Hoch­schule in enger Zusam­men­ar­beit mit der Her­stel­lungs­lei­tung der Film­uni­ver­si­tät. Die Bereit­schaft zur Grund­la­gen­lehre und zur Anlei­tung und Koor­di­na­tion von Lehr­auf­trä­gen wird vor­aus­ge­setzt.
Die Pro­fes­sur ist ins­be­son­dere ver­ant­wort­lich für die Wei­ter­ent­wick­lung des Lehr­kon­zepts, sowie für die Befä­hi­gung zur Pro­jekt­ar­beit in den Gewer­ke­struk­tu­ren der Film­pro­duk­tion. Die aus­ge­schrie­bene Pro­fes­sur ist eng ein­ge­bun­den in die Pro­zesse stu­di­en­gangs­über­grei­fen­der Pro­jekte. Daher ist die Zusam­men­ar­beit in der Lehre mit ande­ren Stu­di­en­gän­gen, ins­be­son­dere Dreh­buch und Regie, essen­zi­ell. Es wird dar­über hin­aus erwar­tet, dass die Bewer­ber*in zukunfts­ge­rich­tete Koope­ra­tio­nen inner­halb und außer­halb der Hoch­schule auf­baut und neuen Ent­wick­lun­gen von Markt, Arbeits­for­men und Medi­en­tech­no­lo­gie auf­ge­schlos­sen gegen­über­steht.

Der*die Bewer­ber*in sollte einen brei­ten Erfah­rungs­hin­ter­grund im Bereich der Pro­duk­tion von Fil­men und For­ma­ten für unter­schied­li­che Dis­tri­bu­ti­ons­wege haben. Ins­be­son­dere ist eine mehr­jäh­rige Erfah­rung in der Pro­jekt­ent­wick­lung und Finan­zie­rung in pro­du­zen­ti­scher Ver­ant­wor­tung bei umfang­rei­che­ren fik­tio­na­len Pro­duk­tio­nen erfor­der­lich. Zusätz­lich sind mehr­jäh­rige Erfah­run­gen in min­des­tens einem der Berei­che Auf­nah­me­lei­tung, Pro­duk­ti­ons­lei­tung, Her­stel­lungs­lei­tung oder Film­ge­schäfts­füh­rung erfor­der­lich. Lehr­er­fah­rung an eta­blier­ten Film­aka­de­mien oder Film­hoch­schu­len wird vor­aus­ge­setzt. Wün­schens­wert sind Erfah­run­gen mit inter­na­tio­na­len Kopro­duk­tio­nen, sei es im Bereich Kino, Strea­ming oder TV. Fer­ner sollte der/die Bewer­ber*in mit der Digi­ta­li­sie­rung von Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen und neuen Pro­duk­ti­ons­tech­no­lo­gien ver­traut sein.
Bewer­ber*innen sol­len sich auch durch Arbei­ten in For­schung oder for­schungs­ba­sier­ter Pra­xis aus­wei­sen. Sie sol­len in der Lage sein, das Fach­ge­biet wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und weg­wei­sende Koope­ra­tio­nen zu initi­ie­ren.
Das Auf­ga­ben­ge­biet umfasst:
  • Lehre in den Berei­chen Auf­nah­me­lei­tung, Pro­duk­ti­ons­lei­tung und Her­stel­lungs­lei­tung mit Schwer­punkt im BA Film- und Fern­seh­pro­duk­tion, teil­weise in eng­li­scher Spra­che
  • Lehre in den Berei­chen Pro­jekt­ent­wick­lung, Finan­zie­rung und Dis­tri­bu­tion mit Schwer­punkt auf der Ver­tie­fung „Film­pro­duk­tion“ im MA Film- und Fern­seh­pro­duk­tion, teil­weise in eng­li­scher Spra­che
  • die Initi­ie­rung, Koor­di­nie­rung, Durch­füh­rung und Beglei­tung von inter­dis­zi­pli­nä­ren, stu­di­en­gang­über­grei­fen­den Pro­jek­ten und Lehr­ver­an­stal­tun­gen
  • Betreu­ung von stu­den­ti­schen Pro­jek­ten, Abschluss­ar­bei­ten, Prä­sen­ta­tio­nen, Prü­fun­gen
  • die Betreu­ung von Pro­mo­ti­ons- und Qua­li­fi­zie­rungs­vor­ha­ben aka­de­mi­scher Mit­ar­bei­ter*innen
Das Pro­fil der Pro­fes­sur schließt die Mit­wir­kung und Prä­senz bei der aka­de­mi­schen Selbst­ver­wal­tung und bei der Mit­ar­beit an der kon­ti­nu­ier­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung der Bache­lor- und Mas­ter-Stu­di­en­pro­gramme ein und erfor­dert die aktive Kom­mu­ni­ka­tion nach innen und nach außen zur Ver­net­zung und Wei­ter­ent­wick­lung der stu­di­en­gangs­über­grei­fen­den Zusam­men­ar­beit. Zum Pro­fil der aus­ge­schrie­be­nen Stelle gehört außer­dem die Fähig­keit, den künst­le­ri­schen Ent­wick­lungs­pro­zess der Stu­die­ren­den zu unter­stüt­zen und die Reflek­tion des­sen in der Dis­kus­sion anzu­re­gen und zu för­dern. Eine auf­ge­schlos­sene und empa­thi­sche Grund­hal­tung der Kan­di­dat*innen wird hier­für vor­aus­ge­setzt.

Lehr­ver­pflich­tung:
Die Lehre umfasst 12 SWS gemäß Lehr­ver­pflich­tungs­ver­ord­nung des Lan­des Bran­den­burg und ent­spre­chend der Stu­dien- und Prü­fungs­ord­nung. Die Unter­richts­spra­che der Hoch­schule ist Deutsch. Ein­zelne Ver­an­stal­tun­gen wer­den in Eng­lisch ange­bo­ten.

Erwartete Qualifikationen:

Die gesetz­li­chen Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen erge­ben sich aus § 41 Absatz 1 Num­mer 1 bis 4a (und Absatz 4 BbgHG) wie folgt:
  • abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium
  • päd­ago­gi­sche Eig­nung, nach­zu­wei­sen durch Lehr­er­fah­rung an Uni­ver­si­tä­ten, Hoch­schu­len oder ver­gleich­ba­ren Ein­rich­tun­gen
  • beson­dere Befä­hi­gung zu künst­le­ri­scher Arbeit, nach­zu­wei­sen durch meh­rere Credits als Pro­du­zent*in oder Showrun­ner*in
  • oder beson­dere Befä­hi­gung zur wis­sen­schaft­li­chen Arbeit, nach­zu­wei­sen durch eine qua­li­fi­zierte Pro­mo­tion in Film- und Fern­seh­pro­duk­tion oder ver­wand­ten Fach­ge­bie­ten oder ver­gleich­bare wis­sen­schaft­li­che Leis­tung
  • dar­über hin­aus, zusätz­li­che wis­sen­schaft­li­che oder künst­le­ri­sche Leis­tun­gen, sowie eine aktive künst­le­ri­sche Pra­xis, nach­zu­wei­sen durch ent­spre­chende Pro­jekte

Erwar­tet wird, nach­zu­wei­sen durch ent­spre­chende Pro­jekte, Lehr­eva­lua­tio­nen, Publi­ka­tio­nen, Arbeits­zeug­nisse o.ä.:
  • Umfang­rei­che Erfah­rung im Bereich der Pro­duk­tion von Fil­men und For­ma­ten für unter­schied­li­che Dis­tri­bu­ti­ons­wege, ins­be­son­dere Kino / Strea­ming / TV
  • mehr­jäh­rige pro­du­zen­ti­sche Ver­ant­wor­tung in der Pro­jekt­ent­wick­lung und Finan­zie­rung
  • mehr­jäh­rige Erfah­rung in der Dis­tri­bu­tion und Ver­mark­tung von Film­pro­duk­tio­nen
  • mehr­jäh­rige Erfah­rung in min­des­tens einem der Berei­che Auf­nah­me­lei­tung, Pro­duk­ti­ons­lei­tung, Her­stel­lungs­lei­tung oder Film­ge­schäfts­füh­rung
  • umfang­rei­che Erfah­rung im Pro­jekt­ma­nage­ment
  • sehr gute Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift
  • gute Kon­takte in die Medi­en­bran­che
  • kom­mu­ni­ka­tive, koor­di­nie­rende und struk­tu­rie­rende Kom­pe­tenz, Lei­tungs­kom­pe­tenz

Wün­schens­wert sind dar­über hin­aus Erfah­run­gen in einem oder meh­re­ren der fol­gen­den Berei­che, nach­zu­wei­sen durch ent­spre­chende Pro­jekte, Lehr­eva­lua­tio­nen. Arbeits­zeug­nisse o.ä.):
  • Erfah­rung in der Anbah­nung und Durch­füh­rung inter­na­tio­na­ler Kopro­duk­tio­nen
  • Erfah­rung mit non­fik­tio­na­len For­ma­ten
  • medi­en­po­li­ti­sches Enga­ge­ment in öffent­li­chen Gre­mien oder Berufs­ver­bän­den
  • Enga­ge­ment im Bereich Nach­hal­tig­keit in der Film­pro­duk­tion
  • Erfah­rung mit der Digi­ta­li­sie­rung von Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen und aktu­el­len Film­tech-Tools und -Platt­for­men
  • Pro­jekt­er­fah­rung im Bereich der digi­ta­len Medien (Web­for­mate, inter­ak­tive und immer­sive Medien)

Unser Angebot:

Sons­tige Hin­weise:
Die Film­uni­ver­si­tät schätzt die Viel­falt ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit unab­hän­gig von Geschlecht, Natio­na­li­tät, eth­ni­scher und sozia­ler Her­kunft, Reli­gion/Welt­an­schau­ung, Behin­de­rung, Alter sowie sexu­el­ler Ori­en­tie­rung und Iden­ti­tät. Im Sinne des § 7 Absatz 4 BbgHG wer­den bei glei­cher Eig­nung Frauen sowie schwer­be­hin­derte Men­schen bevor­zugt berück­sich­tigt. Bewer­bun­gen aus dem Aus­land, von Per­so­nen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund und Bewer­ber*innen mit fami­liä­ren Betreu­ungs­auf­ga­ben sind aus­drück­lich erwünscht.

Die Film­uni­ver­si­tät strebt eine Erhö­hung des Anteils von Frauen in For­schung und Lehre an und for­dert daher qua­li­fi­zierte Bewer­be­rin­nen nach­drück­lich auf, sich zu bewer­ben.

Hinweise zur Bewerbung:

Die Film­uni­ver­si­tät bit­tet die Bewer­ber*innen um ein schrift­li­ches Lehr­kon­zept.
Zu dem bit­ten wir die Bewer­ber*innen, ihre Vor­stel­lun­gen dar­über zu for­mu­lie­ren, wie Gleich­stel­lung und Diver­si­tät in Lehre und For­schung inte­griert und im uni­ver­si­tä­ren Leben unter­stützt wer­den kön­nen. Hier­bei soll auch dar­ge­stellt wer­den, wie laten­ten und expli­zi­ten For­men von Dis­kri­mi­nie­rung begeg­net wer­den kann. Diese Aspekte fin­den Ein­gang in die Aus­wahl­ent­schei­dung.

Bewer­bungs­un­ter­la­gen:
Ihre aus­sa­ge­fä­hi­gen Bewer­bungs­un­ter­la­gen mit
  • Dar­stel­lung des wis­sen­schaft­li­chen, künst­le­risch-krea­ti­ven und päd­ago­gi­schen Wer­de­gangs
  • Lebens­lauf
  • Zeug­nisse
  • Lehr­kon­zept
  • Dar­stel­lung zu Gleich­stel­lung und Diver­si­tät in Lehre und For­schung
  • Tätig­keits­nach­weise
  • Arbeits­bei­spiele - durch einen ent­spre­chen­den Link auf eine Strea­ming-Platt­form
  • Publi­ka­ti­ons­ver­zeich­nis
rich­ten Sie bitte bis zum 15.01.2023 aus­schließ­lich an unser Online-Bewer­bungs­por­tal.
https://karriere.filmuniversitaet.de/jobposting/7e157a0b16c00c79439d2aba5a8c3717b58f7cc20?ref=homepage