Das 2017 gegründete Weizenbaum-Institut erforscht die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf unsere Gesellschaft. Es trägt mit seinen Handlungsempfehlungen dazu bei, dass die digitale Transformation nachhaltig, selbstbestimmt und verantwortungsvoll gestaltet wird. Das Weizenbaum-Institut wird von einem Verbund aus sieben Partnern getragen, dem die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin, die Universität der Künste Berlin, die Universität Potsdam, das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) angehören. Finanziert wird das Institut vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Land Berlin. Es hat seinen Standort in Berlin.
Für unser Verbundprojekt „DAYVid – Decoding Antisemitism in YouTube Videos Teilvorhaben: Decoding Online Right-Wing Antisemitism (DECORA)“ im Weizenbaum-Institut e.V. möchten wir zum nächstmöglichen Termin zwei studentische Hilfskräfte (m/w/d) mit dem Schwerpunkt: Korpusgenerierung und Annotation mit bis zu 50 Prozent der regulären Arbeitszeit (19,5 Wochenstunden) einstellen. Die Stellen sind bis zum 28.02.2029 befristet.
Das Projekt
Im Rahmen des Verbundprojekts DAYVid (in Kooperation mit der Universität Trier und dem Tikvah Institut) werden erstmals antisemitische Kommunikationsformen auf YouTube systematisch multimodal untersucht. YouTube ist eine zentrale Plattform politischer Meinungsbildung, insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene. Gleichzeitig fungiert die Plattform als Resonanzraum für antisemitische Narrative, Stereotype und Verschwörungsmythen. DAYVid analysiert antisemitische Inhalte in vier Phänomenbereichen: (extrem) rechter Antisemitismus, (extrem) linker Antisemitismus, islamistischer Antisemitismus und populäre Infotainment- und Erklärformate zu Israel und Nahost. Im Teilprojekt DECORA liegt der Schwerpunkt auf dem Vergleich zwischen Alt-Right (englischsprachig) und Neuer Rechter (deutschsprachig) sowie auf israelbezogenen antisemitischen Narrativen.
Ihre Aufgaben:
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Wir schätzen Vielfalt und begrüßen alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung. Das Weizenbaum-Institut fordert Frauen* und Personen mit Migrationsgeschichte ausdrücklich zur Bewerbung auf.
Ihre Bewerbung, bestehend aus Motivationsschreiben, Lebenslauf, aktuellem Immatrikulationsnachweis und Zeugnissen sowie Noten, können Sie, gerichtet an Dr. Matthias J. Becker, in unserem Bewerbungsportal einreichen. Bei Fragen können Sie sich gerne jederzeit an Sabine Zimmermann aus unserem Team Personal (personal[at]weizenbaum-institut.de) wenden. Wir freuen uns auf Ihre Unterlagen.
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