Blätter-Navigation

An­ge­bot 202 von 473 vom 04.07.2018, 16:10

logo

Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät VI - Insti­tut für Geo­dä­sie und Geo­in­for­ma­ti­ons­tech­nik / FG Satel­li­ten­geo­dä­sie

Wiss. Mit­ar­bei­ter/in (Post­Doc) - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist ggf. mög­lich

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Inner­halb eines Dritt­mit­tel­pro­jekts wird die TU Ber­lin Metho­den zur Quan­ti­fi­zie­rung von Radi­o­quel­len­struk­tur beding­ten Effek­ten ent­wi­ckeln. Die For­schungs­tä­tig­keit umfasst die Schwer­punkte der geo­dä­ti­schen und astro­me­tri­schen Lang­ba­sen­in­ter­fe­ro­me­trie (VLBI) unter Zuhil­fe­nahme von Kon­zep­ten und Metho­den der radio­as­tro­no­mi­schen Bild­ge­bung und Daten­ver­ar­bei­tung.
Die opti­sche astro­me­tri­sche Satel­li­ten­mis­sion Gaia (ESA) wird Posi­tio­nen und Eigen­be­we­gun­gen von Radi­o­quel­len mit einem Feh­ler­ni­veau ver­gleich­bar der VLBI zur Ver­fü­gung stel­len. Dies ermög­licht einen ein­zig­ar­ti­gen Ver­gleich der zuge­hö­ri­gen Him­mels­re­fe­renz­rah­men in ver­schie­de­nen Fre­quen­zen. Im anste­hen­den Pro­jekt sol­len durch den Ver­gleich sys­te­ma­ti­sche Refe­renz­rah­men­ef­fekte und sys­te­ma­ti­sche Feh­ler der Mess­tech­ni­ken auf­ge­deckt wer­den. Für die geo­dä­ti­sche VLBI spie­len zunächst die Model­lie­rung und Kor­rek­tur der Radi­o­quel­len­struk­tur beding­ten Ein­flüsse eine wesent­li­che Rolle. Die zeit­li­che Ver­än­de­rung der Struk­tur, her­vor­ge­ru­fen durch astro­phy­si­ka­li­sche Pro­zesse, kann sehr große Ver­fäl­schun­gen der Eigen­be­we­gun­gen nach sich zie­hen. Für den Ver­gleich der VLBI und Gaia Refe­renz­rah­men müs­sen diese prä­zise rela­tiv zuein­an­der ori­en­tiert wer­den. Ein wei­te­rer Fokus des Pro­jekts ist daher die genaue Ori­en­tie­rung der opti­schen und radio­me­tri­schen Refe­renz­rah­men.
Die Stelle ist in die Pro­jekt­gruppe am GFZ Pots­dam ein­ge­bet­tet, wel­che einen Teil der VLBI Arbeits­gruppe umfasst. Der/Die erfolg­rei­che Bewer­ber/in wird eng mit den wei­te­ren Pro­jekt­mit­ar­bei­tern zusam­men­ar­bei­ten und inner­halb der VLBI Gruppe des GFZ und mit exter­nen Part­nern koope­rie­ren.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) und Pro­mo­tion oder Äqui­va­lent in einer geeig­ne­ten Fach­rich­tung (Geo­dä­sie oder Radio­as­tro­no­mie mit Kennt­nis­sen in VLBI oder Äqui­va­lent)
  • Idea­ler­weise eine Spe­zia­li­sie­rung in den Berei­chen VLBI Radi­o­quel­len Bild­ge­bung und geo­dä­ti­scher und astro­me­tri­scher VLBI
  • Pro­gram­mier­kennt­nisse, z.B. mit Mat­Lab, For­tran, Python, C++
  • Anwen­dung und Ent­wick­lung von geo­dä­ti­scher Soft­ware, wie Calc/Solve und VieVS, und bild­ge­ben­der Soft­ware, z.B. AIPS
  • Kennt­nisse der Berech­nung von Struk­tur beding­ten Effek­ten auf die geo­dä­ti­schen Observa­blen
  • Fähig­keit zur Team­ar­beit und Eigen­ver­ant­wor­tung
  • Aus­ge­zeich­ne­tes Eng­lisch (geschrie­ben und gespro­chen)
Erwünscht:
  • Wün­schens­wert wären dar­über hin­aus Kennt­nisse der Gewin­nung und Aus­wer­tung von iono­sphä­ri­schen Lauf­zeit­ver­zö­ge­run­gen und Fil­ter Metho­den
  • Bereit­schaft zur Über­nahme von Pro­jekt­ver­ant­wor­tung und Bei­träge zur Erwei­te­rung der Arbeits­gruppe
  • Grund­kennt­nisse im Deut­schen

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre schrift­li­che Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen (insb. Lebens­lauf, Uni­ver­si­täts­ab­schlüsse und Tran­skripte, Publi­ka­ti­ons­liste) an die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakul­tät VI, Insti­tut für Geo­dä­sie und Geo­in­for­ma­ti­ons­tech­nik, FG Satel­li­ten­geo­dä­sie, Prof. Dr. Schuh, Sekr. H12, Straße des 17. Juni 135, 10623 Ber­lin oder per E-Mail an rosemarie.kunkel@tu-berlin.de.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht. Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt Ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Aus Kos­ten­grün­den wer­den die Bewer­bungs­un­ter­la­gen nicht zurück­ge­sandt. Bitte rei­chen Sie nur Kopien ein.