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An­ge­bot 245 von 446 vom 25.11.2019, 09:29

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Leib­niz-Insti­tut für Agrar­tech­nik und Bio­öko­no­mie e.V. (ATB)

Das Leib­niz-Insti­tut für Agrar­tech­nik und Bio­öko­no­mie e.V. (ATB) beforscht als natio­nal und inter­na­tio­nal agie­ren­des For­schungs­zen­trum die Schnitt­stelle von bio­lo­gi­schen und tech­ni­schen Sys­te­men. Unsere For­schung zielt auf eine nach­hal­tige Inten­si­vie­rung. Hier­für ana­ly­sie­ren, model­lie­ren und bewer­ten wir bio-öko­no­mi­sche Pro­duk­ti­ons­sys­teme. Wir ent­wi­ckeln und inte­grie­ren neue Tech­no­lo­gien und Manage­ment­stra­te­gien für eine wis­sens­ba­sierte, stand­ort­spe­zi­fi­sche Pro­duk­tion von Bio­masse und deren Nut­zung für die Ernäh­rung, als Roh­stoff und Ener­gie­trä­ger – von der Grund­la­gen­for­schung bis zur Anwen­dung. Damit tra­gen wir bei zur Ernäh­rungs­si­che­rung, zum Tier­wohl, zur ganz­heit­li­chen Nut­zung von Bio­masse und zum Schutz von Klima und Umwelt.

Wis­sen­schaft­ler/in (m/w/d) (75 % der regel­mä­ßi­gen Arbeits­zeit, Ent­gelt­gruppe 13 TV-L, befris­tet für 4 Jahre)

Die För­der­maß­nahme des BMEL „Gar­ten­bau 4.0, Auto­ma­ti­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung im Gar­ten­bau“ soll durch das eigen­stän­dige Ver­net­zungs- und Trans­fer­vor­ha­ben „Hor­tiCo 4.0“ beglei­tet wer­den. Für die Teil­auf­ga­ben „For­schungs­da­ten­ma­nage­ment und über­grei­fende tech­ni­sche Ana­ly­sen” sucht die Abtei­lung Tech­nik im Gar­ten­bau zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt (vor­be­halt­lich der Bewil­li­gung der Mit­tel) eine/n Wis­sen­schaft­ler/in (m/w/d) (75 % der regel­mä­ßi­gen Arbeits­zeit, Ent­gelt­gruppe 13 TV-L, befris­tet für 4 Jahre) .

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Haupt­ziel des Vor­ha­bens ist es, gemein­sam mit vier Part­nern die F+E-Pro­jekte der Aus­schrei­bung Gar­ten­bau 4.0 mit­ein­an­der zu ver­net­zen, um dadurch Syn­er­gie­po­ten­ziale zwi­schen den Pro­jek­ten zu erzie­len. Die dabei ent­wi­ckel­ten Ansätze und Ergeb­nisse sol­len anschlie­ßend in die Fach­öf­fent­lich­keit und in die all­ge­meine Bevöl­ke­rung trans­por­tiert wer­den.

Eine Teil­auf­gabe besteht in der Unter­stüt­zung der Pro­jekte beim Eta­blie­ren eines For­schungs­da­ten-manage­ments. Es soll für alle Inno­va­ti­ons­pro­jekte eine ein­heit­li­che Daten­platt­form auf Basis der FAIR (Find­able, Acces­si­ble, Inter­ope­ra­ble, Reus­able) Data Prin­zi­pien geschaf­fen wer­den. Dies ist die not­wen­dige Grund­lage für die Repro­du­zier­bar­keit von For­schungs­pro­zes­sen und die Nach­nut­zung der Daten, unab­hän­gig von ihrem ursprüng­li­chen Erhe­bungs­zweck.
Ziel der zwei­ten Teil­auf­gabe ist die tech­ni­sche Ana­lyse, d.h. Mög­lich­kei­ten und Gren­zen der Initia­tive Indus­trie 4.0 für den Gar­ten­bau (Gar­ten­bau 4.0) aus tech­ni­scher Sicht wis­sen­schaft­lich zu durch­leuch­ten.

Für beide Teil­the­men bie­ten wir inten­sive Unter­stüt­zung bei der Ein­ar­bei­tung und Durch­füh­rung.

Ihr Auf­ga­ben­ge­biet:
  • Erar­bei­tung und Umset­zung eines Kon­zep­tes zum For­schungs­da­ten­ma­nage­ment gemein­sam mit den F+E-Part­nern und Erstel­lung von Daten­ma­nage­ment­plä­nen unter Berück­sich­ti­gung der Leit­li­nien von For­schungs­för­de­rern und rele­van­ten Insti­tu­tio­nen
  • Bera­ten, Anlei­ten und Beglei­ten der Wis­sen­schaft­le­rIn­nen zum For­schungs­da­ten­ma­nage­ment und zum Arbei­ten mit Fach-Repo­si­to­rien
  • Unter­stüt­zung bei der Ana­lyse zu grund­le­gen­den tech­ni­schen Ent­wick­lun­gen bei der Digi­ta­li­sie­rung des Gar­ten­baus
  • Inten­sive Lite­ra­tur­re­cher­chen
  • Aktive Teil­nahme an Mes­sen, Pro­jekt­tref­fen und Durch­füh­ren von Work­shops zum FDM
  • Unter­stüt­zung beim Erstel­len von Pro­jekt­be­rich­ten und Publi­ka­tio­nen

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Sehr guter Uni­ver­si­täts­ab­schluss auf natur­wis­sen­schaft­li­chem Gebiet, vor­zugs­weise mit Bezug zu Gar­ten­bau- oder Agrar­wis­sen­schaf­ten, ggf. Pro­mo­tion
  • Berufs-/For­schungs­er­fah­rung im Bereich Gar­ten­bau sind wün­schens­wert.
  • Erfah­run­gen im Umgang mit rele­van­ter Soft­ware
  • Team­fä­hig­keit und Koope­ra­ti­ons­be­reit­schaft, Zuver­läs­sig­keit, Fle­xi­bi­li­tät, Enga­ge­ment und selb­stän­di­ges Arbei­ten
  • sichere Beherr­schung der deut­schen und eng­li­schen Spra­che in Wort und Schrift
  • Bereit­schaft zur Rei­se­tä­tig­keit

Un­ser An­ge­bot:

  • Mit­ar­beit in einem inter­dis­zi­pli­nä­ren Team in einem attrak­ti­ven Arbeits­um­feld
  • eine abwechs­lungs­rei­che Tätig­keit in der Wis­sen­schaft
  • Gele­gen­heit zur eigen­ver­ant­wort­li­chen Aus­ge­stal­tung Ihres Arbeits­be­rei­ches und die Mög­lich­keit zum Ein­brin­gen eige­ner Ideen
  • För­de­rung der Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Ver­gü­tung erfolgt nach Ent­gelt­gruppe 13 TV-L. Die Posi­tion ist für vier Jahre befris­tet, vor­be­halt­lich der Mit­tel­be­wil­li­gung. Nähere Aus­künfte erhal­ten Sie von Herrn Dr. Mar­tin Geyer (Tel.: 0331/5699-610,
Email: mgeyer@atb-potsdam.de sowie im Inter­net unter www.atb-potsdam.de.
Wenn Sie sich mit Ihrer Fach­kom­pe­tenz in unsere inter­dis­zi­pli­näre For­schung ein­brin­gen wol­len, dann bewer­ben Sie sich bitte bis zum 20.12.2019 unter Angabe der Kenn­zahl 2019-6-2 per E-Mail (mög­lichst nur ein pdf-Doku­ment) unter karriere@atb-potsdam.de.
Chan­cen­gleich­heit ist Bestand­teil unse­rer Per­so­nal­po­li­tik. Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Eig­nung beson­ders berück­sich­tigt.
Mit der Bewer­bung erklä­ren Sie sich damit ein­ver­stan­den, dass Ihre Bewer­bungs­un­ter­la­gen auch im Falle einer erfolg­lo­sen Bewer­bung für die Dauer von min­des­tens drei Mona­ten auf­be­wahrt wer­den.

Ver­öf­fent­licht am 22.11.2019