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An­ge­bot 331 von 555 vom 14.07.2021, 00:00

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Ber­lin Uni­ver­sity Alli­ance

Die Ber­lin Uni­ver­sity Alli­ance ist der Ver­bund der drei Ber­li­ner Uni­ver­si­tä­ten Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin, Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin, Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin sowie der Cha­rité – Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin für die gemein­same Ges­tal­tung von Wis­sen­schaft in Ber­lin. Die vier Part­ne­rin­nen haben sich zusam­men­ge­schlos­sen, um den Wis­sen­schafts­stand­ort Ber­lin zu einem gemein­sa­men For­schungs­raum wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, der zur inter­na­tio­na­len Spitze zählt. Gemein­sam for­schen, leh­ren, ler­nen und arbei­ten rund 1.700 Pro­fes­su­ren, 100.000 Stu­die­rende, 12.000 Pro­mo­vie­rende und 26.000 Beschäf­tigte in der Alli­ance.

Nach­wuchs­grup­pen zu Diver­sity & Gen­der Equa­lity

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Mit vier aus­ge­schrie­be­nen Nach­wuchs­grup­pen bie­tet die Ber­lin Uni­ver­sity Alli­ance (BUA) her­aus­ra­gen­den For­schen­den (Post­Docs) die Mög­lich­keit, einen gemein­sa­men uni­ver­si­täts­über­grei­fen­den For­schungs­zu­sam­men­hang auf­zu­bauen, in dem mit neuen Fra­ge­stel­lun­gen, Metho­den und Her­an­ge­hens­wei­sen wis­sen­schaft­li­che Grund­la­gen für eine empi­risch infor­mierte Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung in den Berei­chen Diver­si­tät und Geschlech­ter­gleich­stel­lung an Uni­ver­si­tä­ten geschaf­fen wer­den. Die Iden­ti­fi­ka­tion und Ana­lyse diver­si­täts­för­dern­der sowie dis­kri­mi­nie­ren­der und aus­schlie­ßen­der Struk­tu­ren und Pro­zesse in den Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren und aka­de­mi­schen Kul­tu­ren der Ver­bund­ein­rich­tun­gen soll in die Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Stan­dards und Inter­ven­tio­nen über­führt wer­den, die den kul­tu­rel­len Wan­del zu einem diver­si­täts- und geschlechts­sen­si­blen For­schungs- und Lehr­um­feld beför­dern.

Die Nach­wuchs­grup­pen wer­den an den vier Geschlech­ter­for­schungs­zen­tren der BUA- Part­ne­rin­nen ange­sie­delt und von einem Team von Exper­tin­nen und Exper­ten im „Diver­sity and Gen­der Equa­lity Net­work” (DiGE­Net) bera­ten und unter­stützt.

Es wer­den Nach­wuchs­grup­pen zu drei The­men­kom­ple­xen aus­ge­schrie­ben:

1. Fixing the Insti­tu­tion: Über­grei­fende Ana­ly­sen der Wir­kungs­me­cha­nis­men von Gen­der Equa­lity, Diver­si­täts-Poli­ti­ken und -Prak­ti­ken in allen uni­ver­si­tä­ren Dis­zi­pli­nen und in den Hoch­schu­len als Insti­tu­tio­nen
2. Fixing the Sys­tem: Wis­sen­schafts­his­to­ri­sche Ana­ly­sen
3. Kern-Daten­sätze Viel­falt: Empi­ri­sche Stu­dien
  • Teil­be­reich a: Instru­mente, recht­li­che und tech­ni­sche Her­aus­for­de­run­gen und Lösun­gen der Daten­er­he­bung zu Diver­si­täts­maß­nah­men
  • Teil­be­reich b: Empi­ri­sche Unter­su­chun­gen zu Erfolgs­fak­to­ren, Hin­der­nis­sen und Inter­ven­ti­ons­stra­te­gien zur Ver­bes­se­rung von Diver­si­tät unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung der Hoch­schul­me­di­zin und der Lebens­wis­sen­schaf­ten inner­halb der Ber­lin Uni­ver­sity Alli­ance

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Antrags­be­rech­tigt sind pro­mo­vierte Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin­nen und -wis­sen­schaft­ler aus den Ein­rich­tun­gen der Ber­lin Uni­ver­sity Alli­ance (Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin, Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin, Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin und Cha­rité – Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin) sowie nicht-insti­tu­tio­nell ange­bun­dene Post­docs, sofern sie bereit sind, sich mit ihren Pro­jek­ten an einem der Geschlech­ter­for­schungs­zen­tren der BUA-Ein­rich­tun­gen anzu­sie­deln.

Un­ser An­ge­bot:

För­der­ge­gen­stand und För­der­sum­men: Per­so­nal- und Sach­mit­tel, pro Nach­wuchs­for­schungs­gruppe:
  • 1 Nach­wuchs­grup­pen­lei­tung (Gast­do­zen­tur in Anleh­nung an TV-L EG 14/15. 100 Pro­zent)
  • 1 Stelle WiMi, TV-L EG 13, 100 Pro­zent
  • Sach­mit­tel max. 10.000 Euro pro Jahr

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Zur Siche­rung von Gleich­stel­lung und Diver­si­tät sind Bewer­bun­gen von Frauen sowie wei­te­ren in wei­te­ren in der Wis­sen­schaft unter­re­prä­sen­tier­ten Per­so­nen­grup­pen (zum Bei­spiel Per­so­nen mit Diver­si­täts­merk­ma­len wie Beein­träch­ti­gun­gen, Migra­ti­ons­ge­schichte, First-Genera­tion-Wis­sen­schaft­ler*innen etc.) beson­ders will­kom­men.