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An­ge­bot 330 von 555 vom 14.07.2021, 00:00

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Ber­lin Uni­ver­sity Alli­ance

Die Ber­lin Uni­ver­sity Alli­ance ist der Ver­bund der drei Ber­li­ner Uni­ver­si­tä­ten Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin, Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin, Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin sowie der Cha­rité – Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin für die gemein­same Gestal­tung von Wis­sen­schaft in Ber­lin. Die vier Part­ne­rin­nen haben sich zusam­men­ge­schlos­sen, um den Wis­sen­schafts­stand­ort Ber­lin zu einem gemein­sa­men For­schungs­raum wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, der zur inter­na­tio­na­len Spitze zählt. Gemein­sam for­schen, leh­ren, ler­nen und arbei­ten rund 1.700 Pro­fes­su­ren, 100.000 Stu­die­rende, 12.000 Pro­mo­vie­rende und 26.000 Beschäf­tigte in der Alli­ance.

Nach­wuchs­gruppe „Digi­tal Methods and Rese­arch Qua­lity“

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Gesucht wird eine her­aus­ra­gende pro­mo­vierte Wis­sen­schaft­le­rin bezie­hungs­weise ein her­aus­ra­gen­der pro­mo­vier­ter Wis­sen­schaft­ler aus dem In- oder Aus­land, die oder der bereits fun­dierte wis­sen­schaft­li­che Erfah­rung nach der Pro­mo­tion sam­meln konnte, und nun die Lei­tung einer For­schungs­gruppe an einer der Ver­bund­part­ne­rin­nen der Ber­lin Uni­ver­sity Alli­ance über­neh­men möchte.

Die hier aus­ge­schrie­bene For­scher­gruppe „Digi­tal Methods and Rese­arch Qua­lity“ soll über einen För­der­zeit­raum von vier Jah­ren theo­re­ti­sche und empi­ri­sche Grund­la­gen hin­sicht­lich des Ver­hält­nis­ses von digi­ta­len Metho­den und Infra­struk­tu­ren zu For­schungs­qua­li­tät schaf­fen.

Die Digi­ta­li­sie­rung des For­schungs­pro­zes­ses betrifft dabei nicht nur die rein tech­ni­sche Dimen­sion der auto­ma­ti­sier­ten Gene­rie­rung, Samm­lung und Inte­gra­tion von Daten, ihrer Vali­die­rung in digi­tal durch­ge­führ­ten Expe­ri­men­ten oder Umfra­gen, son­dern auch Fra­gen der Eva­lua­tion, Refle­xi­vi­tät und Wei­ter­ent­wick­lung der digi­ta­len Ansätze und ihrer Inter­ak­tion mit dem For­schungs­pro­zess selbst. Zur Ver­bes­se­rung von For­schungs­qua­li­tät rücken zudem Pro­bleme der Daten-Gover­nance in den Blick, die in Zukunft in Bezug auf die rechts­si­chere Anwen­dung von digi­ta­len Metho­den und der Nach­nutz­bar­keit von Daten über eine Viel­zahl an For­schungs­the­men hin­weg, ihre Nut­zung und Nach­frage in ver­schie­de­nen Dis­zi­pli­nen auf­kom­men wer­den.

Der Nach­wuchs­gruppe gehö­ren neben einer Lei­tung zusätz­lich wis­sen­schaft­li­che wie auch nicht-wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen bezie­hungs­weise Mit­ar­bei­ter an. Es kön­nen Sach­mit­tel in Höhe bis zu 20.000 Euro pro Jahr gel­tend gemacht wer­den.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Inter­na­tio­nale pro­mo­vierte Wis­sen­schaft­ler:innen, deren Pro­mo­tion nicht mehr als 4 Jahre zurück­liegt. Abwei­chun­gen von die­ser Grenze sind in Aus­nah­me­fäl­len mög­lich (Kin­der­be­treu­ungs-oder Pfle­ge­zei­ten, Berufs­tä­tig­keit außer­halb des For­schungs­sek­tors).

Die Aus­schrei­bung rich­tet sich an For­sche­rin­nen und For­scher aller Dis­zi­pli­nen.

Un­ser An­ge­bot:

För­der­summe:
  • Per­so­nal­mit­tel: Mit­tel für die Posi­tion der Nach­wuchs­grup­pen­lei­tung, zusätz­lich bis zu 1,5 VZÄ wis­sen­schaft­li­ches Per­so­nal sowie bis zu 0,5 VZÄ Sons­tige Mit­ar­bei­tende
  • Sach­mit­tel: bis zu 20.000 Euro p.a.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Zur Siche­rung von Gleich­stel­lung und Diver­si­tät sind Bewer­bun­gen von Frauen sowie wei­te­ren in der Wis­sen­schaft unter­re­prä­sen­tier­ten Per­so­nen­grup­pen (zum Bei­spiel Per­so­nen mit Diver­si­täts­merk­ma­len wie Beein­träch­ti­gun­gen, Migra­ti­ons­ge­schichte, First-Genera­tion-Wis­sen­schaft­ler*innen etc.) beson­ders will­kom­men.