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Ernst-Abbe-Hoch­schule Jena

Die 1991 gegrün­dete Ernst-Abbe-Hoch­schule (EAH) Jena bie­tet attrak­tive Bache­lor- und Mas­ter­stu­di­en­gänge mit einer hohen Pra­xis­ori­en­tie­rung in den Sozial- und Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten, der Betriebs­wirt­schaft und den Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten an. Unsere ca. 4.500 Stu­die­ren­den kom­men aus dem gesam­ten Bun­des­ge­biet und dem Aus­land. Der Cam­pus besteht aus denk­mal­ge­schütz­ten Indus­trie­ge­bäu­den, die über eine her­vor­ra­gende tech­ni­sche und moderne Aus­stat­tung ver­fü­gen. Die Hoch­schule liegt in unmit­tel­ba­rer Nähe zur Carl Zeiss AG, zu SCHOTT in Jena sowie zu Insti­tu­ten der Max-Planck-Gesell­schaft, der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft und der Leib­niz-Gemein­schaft.

Pro­fes­sur für Inter­dis­zi­pli­när ver­netzte Gesund­heits­ver­sor­gung

An der Ernst-Abbe-Hoch­schule Jena, Fach­be­reich Gesund­heit und Pflege, ist zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt fol­gende Pro­fes­sur zu beset­zen:
Inter­dis­zi­pli­när ver­netzte Gesund­heits­ver­sor­gung

Aufgabenbeschreibung:

  • Lehre in den Stu­di­en­gän­gen Pflege und Ret­tungs­we­sen/Not­fall­ver­sor­gung bzw. den Gesund­heits­be­ru­fen des Fach­be­reichs GP an der EAH mit kli­ni­scher Exper­tise zur inter­sek­to­ra­len Ver­net­zung ambu­lan­ter, akut- und lang­zeit­sta­tio­nä­rer Pflege mit inner­kli­ni­schem/prä­kli­ni­schem Not­fall­ma­nage­ment
  • Betreu­ung von Stu­die­ren­den im Stu­di­en­all­tag, in Pra­xis­pha­sen und bei Pro­jekt­ar­bei­ten sowie Unter­stüt­zung der Koope­ra­ti­ons­part­ner bei der prak­ti­schen Aus­bil­dung unse­rer Stu­die­ren­den
  • Inte­gra­tion von Blen­ded Lear­ning, Skills­lab und digi­tale Gesund­heits­ver­sor­gung in die inter­pro­fes­sio­nelle Lehre
  • Mit­ar­beit in der aka­de­mi­schen Selbst­ver­wal­tung
  • Erwei­te­rung des Pra­xis­part­ner­netz­werks

Erwartete Qualifikationen:

  • Abge­schlos­sene Berufs­aus­bil­dung eines Gesund­heits­be­ru­fes mit mög­lichst ent­spre­chen­der Zusatz­wei­terbil­dung aus dem Bereich prä­kli­ni­sche, inner­kli­ni­sche oder inten­siv­me­di­zi­ni­sche Kran­ken­ver­sor­gung
  • Prak­ti­sche Berufs­er­fah­rung im Bereich der Pflege, dem prä­kli­ni­schen Ret­tungs­we­sen, Not­auf­nahme oder Inten­siv­sta­tion
  • Ein abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium einer Bezugs­wis­sen­schaft (z. B. Not­fall­ver­sor­gung-, Pflege- und Gesund­heits­wis­sen­schaft oder Medi­zin
  • Ein­schlä­gige Pro­mo­tion
  • Berufs­er­fah­rung in ange­wand­ter Pflege, im Ret­tungs­we­sen und/oder Gesund­heits­wis­sen­schaft
  • Nach­weis von Publi­ka­tio­nen, Dritt­mit­teln und/oder ein­schlä­gige wis­sen­schaft­li­che Exper­tise auf dem beschrie­be­nen For­schungs­ge­biet wün­schens­wert
  • durch prak­ti­sche Erfah­run­gen bestä­tigte päd­ago­gisch-didak­ti­sche Eig­nung

Die Bereit­schaft und Fähig­keit zur inter­dis­zi­pli­nä­ren Zusam­men­ar­beit, zur Mit­wir­kung an der Pro­fes­sio­na­li­sie­rung der Gesund­heits­fach­be­rufe, zur Wei­ter­ent­wick­lung des Fach­be­reichs Gesund­heit und Pflege und zur enga­gier­ten Mit­ar­beit in der aka­de­mi­schen Selbst­ver­wal­tung wer­den erwar­tet.

Unser Angebot:

Die Pro­fes­sur wird in den ers­ten drei Jah­ren nach der Beset­zung im Vor­ha­bens „Kar­rie­re­weg Pro­fes­sur“ (KaP@EAH) im Rah­men des Bund-Län­der-Pro­gramms FH-Per­so­nal als Ent­wick­lungs­pro­fes­sur geför­dert (FKZ 03FHP175). Her­vor­zu­he­ben­des Merk­mal die­ser För­de­rung ist die deut­lich redu­zierte Lehr­ver­pflich­tung in der Start­phase der Pro­fes­sur. Zusam­men mit wei­te­ren insti­tu­tio­nel­len Unter­stüt­zungs­maß­nah­men ste­hen damit über­durch­schnitt­li­che Frei­räume zur Ver­fü­gung, die mit der Erwar­tung an den nach­hal­ti­gen Auf­bau einer qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Lehre im Beru­fungs­ge­biet ver­bun­den sind.

Gemäß § 86 Abs. 1 Thü­rin­ger Hoch­schul­ge­setz wer­den Pro­fes­so­ren/Pro­fes­so­rin­nen unter den dort genann­ten Vor­aus­set­zun­gen in der Regel zum Beam­ten auf Lebens­zeit ernannt. Sie kön­nen auch als Beamte auf Zeit oder als Ange­stellte befris­tet oder unbe­fris­tet beschäf­tigt wer­den.

Hinweise zur Bewerbung:

Es kön­nen nur Bewer­ber/Bewer­be­rin­nen berück­sich­tigt wer­den, die die Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen für den öffent­li­chen Dienst erfül­len. Schwer­be­hin­derte Bewer­ber/Bewer­be­rin­nen wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion und Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die Ernst-Abbe-Hoch­schule Jena ist bestrebt, den Anteil an Pro­fes­so­rin­nen zu erhö­hen und for­dert daher ent­spre­chend qua­li­fi­zierte Frauen auf, sich zu bewer­ben.

Schrift­li­che Bewer­bun­gen wer­den erbe­ten unter Beach­tung der Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen nach § 84 Thü­rin­ger Hoch­schul­ge­setz für Pro­fes­so­ren/Pro­fes­so­rin­nen an Thü­rin­ger Fach­hoch­schu­len mit den übli­chen aus­sa­ge­fä­hi­gen Unter­la­gen unter Angabe der Kenn­zif­fer bis zum 09.09.2022 an den

Rek­tor der Ernst-Abbe-Hoch­schule Jena
Carl-Zeiss-Pro­me­nade 2, 07745 Jena
(oder rektorat@eah-jena.de in einer pdf-Datei)

Kon­takt­adresse der Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten: gleichstellungsbeauftragte@eah-jena.de

Hin­weis zum Daten­schutz
Die Ernst-Abbe-Hoch­schule Jena (ver­tre­ten durch den Rek­tor, Carl-Zeiss-Pro­me­nade 2, 07745 Jena) ver­ar­bei­tet die von Ihnen bei Ihrer Bewer­bung ange­ge­be­nen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten zum Zwe­cke der Durch­füh­rung des Bewer­bungs­ver­fah­rens.
Die Rechts­grund­lage der Daten­ver­ar­bei­tung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO, § 27 ThürDSG, § 79 ThürBG. Wenn fest­steht, dass ein Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis nicht zustande kommt, wer­den Ihre Daten nach maxi­mal 6 Mona­ten ver­nich­tet. Wenn fest­steht, dass ein Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis zustande kommt, wer­den Ihre Daten zur Durch­füh­rung des Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­ses gespei­chert und ver­ar­bei­tet.
Bei Fra­gen zum Daten­schutz und zur Aus­übung Ihrer in den Art. 15 - 21 DSGVO nie­der­ge­leg­ten Rechte kön­nen Sie sich an die/den Daten­schutz­be­auf­trag­ten der Ernst-Abbe-Hoch­schule Jena unter dsb@eah-jena.de wen­den.