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Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und -prü­fung - Fach­be­reich 2.4 "Kon­struk­ti­ver Brand- und Explo­si­ons­schutz Gase"

Auf­trag der Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und -prü­fung (BAM) ist es, den Ein­satz von Tech­nik sicher und umwelt­ver­träg­lich zu gestal­ten.
Unsere For­schung, Prü­fung, Zulas­sung und Regel­set­zung die­nen der Sicher­heit in Tech­nik und Che­mie. Als Bun­des­ober­be­hörde und Res­sort­for­schungs­ein­rich­tung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Ener­gie (BMWi) mit 1.700 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern haben wir natio­nale und inter­na­tio­nale Auf­ga­ben, koope­rie­ren mit der uni­ver­si­tä­ren und außer­uni­ver­si­tä­ren For­schung und för­dern den wis­sen­schaft­li­chen Nach­wuchs.

stu­den­ti­sche(n) Mit­ar­bei­ter(in)

zur Bear­bei­tung einer Fra­ge­stel­lung im Rah­men einer Mas­ter- oder Diplom­ar­beit

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Schwer­last­fahr­zeuge (Lkw) wer­den in Zukunft zuneh­mend mit tief­kalt ver­flüs­sig­tem Erd­gas (LNG)
betrie­ben. Die ver­stärkte Nut­zung von LNG im Stra­ßen­ver­kehr führt zu neuen Gefähr­dun­gen. Ins­be­son­dere in räum­lich begrenz­ten Umge­bun­gen wie Ver­kehrstun­neln kön­nen bei einem unfall­be­ding­ten Frei­wer­den von LNG explo­si­ons­fä­hige Brenn­gas-Luft-Gemi­sche ent­ste­hen, die sich bei Anwe­sen­heit einer Zünd­quelle explo­si­ons­ar­tig umset­zen. Gra­vie­rende Schä­den für die Bau­werks­struk­tur und die Ver­kehrs­teil­neh­mer könn­ten mög­li­che Fol­gen sein. Anhalts­punkt für das Scha­dens­aus­maß ist das Volu­men der zünd­fä­hi­gen Gas­wolke. Durch expe­ri­men­telle Unter­su­chun­gen im Real­maß­stab und Model­lie­rung des LNG-Frei­set­zungs­vor­gangs unter dif­fe­rie­ren­den Rand­be­din­gun­gen ver­sucht die BAM das all­ge­meine Gefähr­dungs­po­ten­tial ver­schie­de­ner Sze­na­rien abzu­schät­zen und dar­aus Maß­nah­men abzu­lei­ten. Um den Ein­fluss von Tur­bu­lenz auf die Dif­fu­sion brenn­ba­rer Gase nach der unfall­be­ding­ten Frei­set­zung zu ergrün­den, sind im Zuge der Pro­jekt­ar­beit ver­schie­dene Ver­suchs­rei­hen in einem Modell-Ver­suchs­stand auf dem Test­ge­lände Tech­ni­sche Sicher­heit (TTS) der BAM durch­zu­füh­ren. Durch Ein­füh­ren von Hin­der­nis­sen in den Strö­mungs­ka­nal sol­len die glo­ba­len Strö­mungs­be­din­gun­gen vari­iert wer­den.

Die Auf­gabe umfasst dabei im Ein­zel­nen:

  • Ent­wurf eines Modell-Wind­ka­nals auf Basis bestehen­der Kon­struk­tion
  • Instal­la­tion einer regel­ba­ren Längs­durch­strö­mung
  • strö­mungs­tech­nisch opti­mierte Inte­gra­tion vor­han­de­ner Mess­tech­nik in den Mess­ka­nal
  • Ent­wick­lung eines ther­misch iso­lier­ten Gas­re­ser­voirs
  • Durch­füh­rung von Expe­ri­men­ten zur Dif­fu­sion von Gases

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Kennt­nisse der tech­ni­schen Strö­mungs­me­cha­nik und Ther­mo­dy­na­mik, ins­be­son­dere der Tur­bu­lenz­er­zeu­gung
  • Freude an der prak­ti­schen Tätig­keit sowie hand­werk­li­ches Geschick
  • Bereit­schaft zur täg­li­chen Arbeit auf dem TTS der BAM (süd­lich von Ber­lin)

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Fach­be­zo­gene Aus­künfte kön­nen tele­fo­nisch bei Herrn Scharff (030/8104-3456) ein­ge­holt wer­den.
Sind Sie inter­es­siert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewer­bung.

Eine Bewer­bung per E-Mail ist erwünscht.

Bitte sen­den Sie diese an erik.scharff@bam.de. Der E-Mail fügen Sie bitte Ihre Bewer­bungs­un­ter­la­gen
(Anschrei­ben, tabel­la­ri­sche Dar­stel­lung des schu­li­schen und beruf­li­chen Wer­de­gangs, Über­sicht über die bis­her erbrach­ten Leis­tun­gen im Stu­dium, sons­tige Nach­weise) in Form einer zusam­men­ge­fass­ten Datei als PDF bei.