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Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung gGmbH - Sozi­al­wis­sen­schaf­ten

Das Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung (WZB) betreibt pro­blem­ori­en­tierte Grund­la­gen­for­schung. Unter­sucht wer­den Ent­wick­lun­gen, Pro­bleme und Inno­va­ti­ons­chan­cen moder­ner Gesell­schaf­ten. Die For­schung ist theo­rie­ge­lei­tet, pra­xis­be­zo­gen, oft lang­fris­tig ange­legt und meist inter­na­tio­nal ver­glei­chend.

Wis­sen­schaft­li­che/r Mit­ar­bei­ter/in (m/w/d) (Post-doc)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung gGmbH sucht unter Vor­be­halt der För­der­zu­sage für das vom BMAS geför­derte For­schungs­pro­jekt „Auto­ma­ti­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung und Vir­tua­li­sie­rung der Arbeits­welt in Folge der COVID-19-Krise“ zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt befris­tet bis zum 30.06.2023 mit einer Wochen­ar­beits­zeit bis zu 39 Wochen­stun­den eine/n

wis­sen­schaft­li­che/n Mit­ar­bei­ter/in (m/w/d) (Post-doc).

Die wirt­schaft­li­chen Erschüt­te­run­gen in Folge der COVID-19-Pan­de­mie beein­flus­sen den Ver­lauf der digi­ta­len Trans­for­ma­tion in Unter­neh­men, kön­nen als Bremse oder Trei­ber von Digi­ta­li­sie­rungs­be­stre­bun­gen wir­ken. Zen­tra­ler Gegen­stand des For­schungs­pro­jekts sind qua­li­ta­tive und quan­ti­ta­tive empi­ri­sche Stu­dien zur digi­ta­len Trans­for­ma­tion der Arbeits­welt infolge der COVID-19-Krise. Beson­de­res Augen­merk liegt dabei auf den The­men Auto­ma­ti­sie­rung, Pro­zess- und Geschäfts­mo­del­lin­no­va­tion, Tele­ar­beit, Platt­form­ar­beit und der Frage, ob es zu geo­gra­phi­schen Ver­schie­bun­gen in Wert­schöp­fungs­ket­ten (‚Res­ho­ring‘) kommt. Die Ver­än­de­run­gen wer­den im Rah­men von qua­li­ta­ti­ven Stu­dien in sechs indus­tri­el­len Sek­to­ren unter­sucht. Die Zwi­schen­er­geb­nisse wer­den unter Ein­be­zug von Berich­ten inter­na­tio­na­ler Pro­jekt­part­ner und (extern beauf­trag­ten) quan­ti­ta­ti­ven Stu­dien kon­tex­tua­li­siert. Die Befunde des Pro­jek­tes wer­den in Form von Ver­an­stal­tun­gen, Dis­kus­si­ons­pa­pie­ren und wis­sen­schaft­li­chen Publi­ka­tio­nen für ver­schie­dene Ziel­grup­pen auf­ge­ar­bei­tet, wobei ins­be­son­dere auch poli­ti­sche Ent­schei­dungs­trä­ger/innen adres­siert wer­den.

Ihre Auf­ga­ben:
  • Eigen­ver­ant­wort­li­che und selb­stän­dige Koor­di­na­tion und Durch­füh­rung des Pro­jekts in Zusam­men­ar­beit mit den Antrag­stel­lern
  • Auf­ar­bei­tung der Lite­ra­tur zur digi­ta­len Trans­for­ma­tion der Erwerbs­ar­beit und aktu­el­ler Befunde zu sozio­öko­no­mi­schen Ver­än­de­run­gen in Folge der COVID-19-Krise
  • Durch­füh­rung und Aus­wer­tung von ca. 100 qua­li­ta­ti­ven Inter­views sowie die Zusam­men­fas­sung der Befunde in Sek­tor­stu­dien
  • Zusam­men­ar­beit mit Pro­jekt­part­nern in der Vor­be­rei­tung und Aus­wer­tung einer quan­ti­ta­ti­ven Befra­gung
  • Zusam­men­ar­beit mit inter­na­tio­na­len Pro­jekt­part­nern bei der Durch­füh­rung empi­ri­scher Stu­dien, der Prä­sen­ta­tion von Län­der­be­rich­ten und der Vor­be­rei­tung von Work­shops
  • Orga­ni­sa­tion einer inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz zu den genann­ten The­men
  • Ver­fas­sen von wis­sen­schaft­li­chen Publi­ka­tio­nen sowie Policy Papers zu den Pro­jekt­er­geb­nis­sen
  • Koor­di­na­tion der not­wen­di­gen Bericht­erstat­tung für den Dritt­mit­tel­ge­ber

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Pro­mo­tion in Sozi­al­wis­sen­schaf­ten (ins­be­son­dere Arbeits-, Orga­ni­sa­ti­ons- oder Tech­nik­so­zio­lo­gie) mit sehr gutem Ergeb­nis
  • Kennt­nis der Debat­ten um die digi­tale Trans­for­ma­tion der Erwerbs­ar­beit und eigene Arbei­ten zu die­ser The­ma­tik
  • Erfah­rung in der Anwen­dung qua­li­ta­ti­ver Metho­den der empi­ri­schen Sozi­al­for­schung und der Durch­füh­rung von Dritt­mit­tel­pro­jek­ten
  • Kennt­nisse über quan­ti­ta­tive Metho­den der empi­ri­schen Sozi­al­for­schung
  • Erfah­rung in der Zusam­men­ar­beit mit inter­na­tio­na­len Pro­jekt­part­nern
  • Sehr gute Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift
  • Eigen­ver­ant­wort­li­ches Arbei­ten und Fähig­keit zur Anlei­tung von Pro­jekt­mit­ar­bei­ter/innen

Un­ser An­ge­bot:

Ver­gü­tung nach EG 14 TVöD Bund

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt. Wir schät­zen Viel­falt und begrü­ßen alle Bewer­bun­gen – unab­hän­gig von Geschlecht, Natio­na­li­tät, eth­ni­scher oder sozia­ler Her­kunft, Reli­gion, Behin­de­rung, Alter und sexu­el­ler Ori­en­tie­rung. Das WZB for­dert Frauen und Per­so­nen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund aus­drück­lich zur Bewer­bung auf.
Die Beset­zung der Stelle erfolgt vor­be­halt­lich der För­der­zu­sage durch das BMAS.

Schrift­li­che Bewer­bun­gen (aus­schließ­lich in elek­tro­ni­scher Form, in einer pdf-Datei) mit den übli­chen Unter­la­gen (Moti­va­ti­ons­schrei­ben, Lebens­lauf, ggf. Publi­ka­ti­ons­liste, Zeug­nisse) wer­den unter Angabe der Refe­renz „Post­Doc COVID-19 Arbeits­welt“ bis zum 30.09.2020 erbe­ten an:

Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung gGmbH
Herr Dr. Flo­rian Butollo
Email: bewerbungen-gap@wzb.eu