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Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver - Natur­wis­sen­schaft­li­che Fakul­tät - Johann Hein­rich von Thü­nen-Insti­tut

Das Johann Hein­rich von Thü­nen-Insti­tut, Bun­des­for­schungs­in­sti­tut für Länd­li­che Räume, Wald und Fische­rei, am Dienst­ort Höx­ter und die Natur­wis­sen­schaft­li­che Fakul­tät der Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver suchen im Wege eines gemein­sa­men Beru­fungs­ver­fah­rens zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt die

Lei­tung (w/m/d)
für das neu zu grün­dende Insti­tut für Inno­va­tion und Wert­schöp­fung in Länd­li­chen Räu­men im Johann Hein­rich von Thü­nen-Insti­tut

(Direk­to­rin und Pro­fes­so­rin / Direk­tor und Pro­fes­sor bis zur Besol­dungs­gruppe B 3 BBesO bei Vor­lie­gen der lauf­bahn­recht­li­chen und sons­ti­gen Vor­aus­set­zun­gen oder als Tarif­be­schäf­tigte/Tarif­be­schäf­tig­ter mit außer­ta­rif­li­chem Ent­gelt in Höhe der Dienst­be­züge nach Besol­dungs­gruppe B 3 BBesO), ver­bun­den mit der Pro­fes­sur für Wirt­schaft in länd­li­chen Räu­men an der Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver.

Die gemein­same Beru­fung erfolgt nach dem sog. Thü­rin­ger Modell. Der beru­fe­nen Per­son wird im Zusam­men­hang mit der Ein­stel­lung der Titel Pro­fes­so­rin bzw. Pro­fes­sor ver­lie­hen. Die Anfor­de­run­gen für die Ver­lei­hung der Pro­fes­sur rich­ten sich nach den §§ 25 und 26 des Nie­der­säch­si­schen Hoch­schul­ge­set­zes (NHG). Die Aus­rich­tung der Pro­fes­sur Wirt­schaft in länd­li­chen Räu­men ist vor­ge­se­hen mit einem räum­li­chen Schwer­punkt auf Deutsch­land.

Die Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver ist mit über 30.000 Stu­die­ren­den und ca. 3.000 For­sche­rin­nen die zweit­größte Uni­ver­si­tät Nie­der­sach­sens und eine der neun füh­ren­den tech­ni­schen Uni­ver­si­tä­ten in Deutsch­land. Die Leib­niz Uni­ver­si­tät deckt ein brei­tes Fächer­spek­trum ab, das von den Inge­nieur- und Natur­wis­sen­schaf­ten über die Archi­tek­tur und Umwelt­pla­nung, Rechts- und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten bis hin zu Sozial- und Geis­tes­wis­sen­schaf­ten reicht. Das in der Natur­wis­sen­schaft­li­chen Fakul­tät ange­sie­delte Insti­tut für Wirt­schafts- und Kul­tur­geo­gra­phie ist mit der­zeit drei Pro­fes­su­ren für Wirt­schafts­geo­gra­phie der größte Stand­ort für Wirt­schafts­geo­gra­phie in Deutsch­land. Im jüngs­ten Eva­lua­ti­ons­be­richt der Wis­sen­schaft­li­chen Kom­mis­sion Nie­der­sach­sen (WKN) zur For­schung wird die Arbeits­gruppe Wirt­schafts­geo­gra­phie mit der best­mög­li­chen Note „her­aus­ra­gend“ bewer­tet.

Das Thü­nen-Insti­tut ist eine selbst­stän­dige Bun­des­ober­be­hörde und For­schungs- und Bera­tungs­ein­rich­tung im Geschäfts­be­reich des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft (BMEL). Es besteht aus zukünf­tig 15 Fach­in­sti­tu­ten, die in den Berei­chen (Sozio-)Öko­no­mie, Öko­lo­gie und Tech­no­lo­gie for­schen und die Poli­tik bera­ten. Das Insti­tut für Inno­va­tion und Wert­schöp­fung in Länd­li­chen Räu­men hat die Auf­gabe, zu Wirt­schafts‐ und Arbeits­be­din­gun­gen in länd­li­chen Räu­men zu for­schen, hierzu wis­sen­schaft­li­che Grund­la­gen zu erar­bei­ten und auf die­ser Basis die Poli­tik zu bera­ten. Eine detail­lierte Auf­ga­ben­be­schrei­bung des Insti­tuts für Inno­va­tion und Wert­schöp­fung in Länd­li­chen Räu­men kann im Inter­net unter www.thuenen.de/wi_berufung abge­ru­fen wer­den.

Pro­fes­sur für Wirt­schaft in länd­li­chen Räu­men

(B 3 BBesO)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

  • Auf­bau und Lei­tung des Insti­tuts für Inno­va­tion und Wert­schöp­fung in Länd­li­chen Räu­men mit (geplant) 21 Dau­er­stel­len
  • Auf­bau und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­ent­wick­lung des Insti­tutspro­fils, regel­mä­ßige Erstel­lung und Abstim­mung der For­schungs­kon­zep­tion sowie des resul­tie­ren­den ope­ra­ti­ven For­schungs­pro­gramms, Ein­bet­tung in über­grei­fende the­ma­ti­sche Stra­te­gien des Thü­nen-Insti­tuts sowie der übri­gen Res­sort­for­schung des BMEL
  • Aus­rich­tung, Initi­ie­rung, Koor­di­nie­rung und Lei­tung von For­schungs­ar­bei­ten als Grund­lage für die Ent­wick­lung von Poli­tik­emp­feh­lun­gen, ins­be­son­dere für das BMEL
  • Koor­di­nie­rung der Poli­tik­be­ra­tung des Insti­tuts für das BMEL und wei­tere natio­nale und inter­na­tio­nale Orga­ni­sa­tio­nen auf Anfrage und durch Eigen­in­itia­tive, Mit­ar­beit in natio­na­len und inter­na­tio­na­len Gre­mien
  • Kon­takt­pflege mit Part­ner­ein­rich­tun­gen, Mit­wir­kung am Auf­bau inter­na­tio­na­ler Netz­werke
  • Kon­zi­pie­rung von Dritt­mit­tel­stra­te­gien und Ein­wer­bung von Dritt­mit­teln zur Unter­stüt­zung und geziel­ten Wei­ter­ent­wick­lung des Insti­tutspro­fils
  • ziel­grup­pen­spe­zi­fi­sche Auf­be­rei­tung und pro­ak­tive Kom­mu­ni­ka­tion von For­schungs­er­geb­nis­sen und wis­sen­schafts­ba­sier­ten Ein­schät­zun­gen des Insti­tuts für Poli­tik, Wis­sen­schaft und die all­ge­meine Öffent­lich­keit
  • Lehr­ver­an­stal­tun­gen an der Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver im Umfang von 2 Semes­ter­wo­chen­stun­den

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Gesucht wird eine Per­sön­lich­keit mit abge­schlos­se­nem Hoch­schul­stu­dium und Pro­mo­tion in der Wirt­schafts­geo­gra­phie oder der Volks­wirt­schafts­lehre, die durch ein­schlä­gige wis­sen­schaft­li­che Ver­öf­fent­li­chun­gen in natio­na­len und inter­na­tio­na­len Fach­zeit­schrif­ten in min­des­tens einem der Fach­ge­biete Regio­nal­öko­no­mie und/oder Wirt­schafts­geo­gra­phie aus­ge­wie­sen ist und fun­dierte regio­nal­wis­sen­schaft­li­che Kennt­nisse über die Wirt­schafts-, Stand­ort- und Arbeits­markt­be­din­gun­gen in länd­li­chen Räu­men mit­bringt. Die Per­son soll erfolg­reich Dritt­mit­tel­pro­jekte ein­ge­wor­ben und durch­ge­führt haben. Sie soll Erfah­run­gen in der Poli­tik­be­ra­tung, in der Lei­tung von Arbeits­grup­pen, in der Lehre an Uni­ver­si­tä­ten/Hoch­schu­len sowie in natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler wis­sen­schaft­li­cher Zusam­men­ar­beit auf­wei­sen.

Die Per­son soll Kon­zepte und Ergeb­nisse in schrift­li­cher Form, in Vor­trä­gen und in Dis­kus­sio­nen über­zeu­gend ver­tre­ten kön­nen. Sehr gute deut­sche und eng­li­sche Sprach­kennt­nisse wer­den vor­aus­ge­setzt. Die Per­son soll über ein hohes Maß an Füh­rungs­kom­pe­tenz ver­fü­gen und auch in Belas­tungs­si­tua­tio­nen zur kol­le­gia­len Zusam­men­ar­beit fähig sein. Vor­aus­ge­setzt wer­den außer­dem die Fähig­keit und Bereit­schaft, die mit der Insti­tuts­lei­tung ver­bun­de­nen Ver­wal­tungs- und Manage­ment­auf­ga­ben wahr­zu­neh­men.

Un­ser An­ge­bot:

BMEL, Thü­nen-Insti­tut und die Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver stre­ben eine Erhö­hung des Anteils von Frauen in Lei­tungs­funk­tio­nen an und begrü­ßen des­halb aus­drück­lich Bewer­bun­gen von Frauen.

Um die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf zu unter­stüt­zen, bie­tet das Thü­nen-Insti­tut im Rah­men der dienst­li­chen Mög­lich­kei­ten fle­xi­ble Arbeits­zeit­mo­delle an. Bei ent­spre­chen­dem Inter­esse wird geprüft, ob der Dienst­pos­ten für Teil­zeit geeig­net ist.

BMEL, Thü­nen-Insti­tut und die Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver sehen sich der Inklu­sion ver­pflich­tet. Bewer­bun­gen von Men­schen mit Schwer­be­hin­de­rung sind daher aus­drück­lich erwünscht. Diese wer­den im Aus­wahl­ver­fah­ren bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt berück­sich­tigt.

Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber, die zum Zeit­punkt der beab­sich­tig­ten Ernen­nung das 50. Lebens­jahr schon voll­endet haben und nicht bereits im Beam­ten­ver­hält­nis ste­hen, wer­den grund­sätz­lich im Ange­stell­ten­ver­hält­nis ein­ge­stellt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bewer­bun­gen mit aus­sa­ge­fä­hi­gen Qua­li­fi­ka­ti­ons­nach­wei­sen, ins­be­son­dere tabel­la­ri­schem Lebens­lauf, Zeug­nis­ab­schrif­ten, einer Dar­stel­lung der Aus­bil­dung, des wis­sen­schaft­li­chen und beruf­li­chen Wer­de­gangs sowie einem voll­stän­di­gen Ver­öf­fent­li­chungs­ver­zeich­nis wer­den ­– vor­zugs­weise elek­tro­nisch als eine zusam­men­hän­gende pdf-Datei – bis zum 15.03.2021 mit dem Kenn­wort „2021-020-PB Gemein­same Beru­fung WI“ erbe­ten an

Prof. Dr. Folk­hard Iser­meyer
Prä­si­dent des Johann Hein­rich von Thü­nen-Insti­tuts
Bun­des­al­lee 50
38116 Braun­schweig

pb-bewerbungen@thuenen.de

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www.thuenen.de/datenschutzhinweis-bewerbungen.