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Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung gGmbH - Sozi­al­wis­sen­schaf­ten

Das WZB ist eine öffent­lich geför­derte Ein­rich­tung für pro­blem­ori­en­tierte sozi­al­wis­sen­schaft­li­che Grund­la­gen­for­schung (http://www.wzb.eu). Als außer­uni­ver­si­tä­res For­schungs­in­sti­tut ist es Mit­glied der Leib­niz-Gemein­schaft und gehört zu den füh­ren­den Ein­rich­tun­gen der Sozi­al­for­schung. Am WZB arbei­ten ca. 500 deut­sche und aus­län­di­sche Wis­sen­schaft­ler*innen ver­schie­de­ner Dis­zi­pli­nen und Mit­ar­bei­ter*innen in den wis­sen­schafts­un­ter­stüt­zen­den Berei­chen zusam­men. Unter­sucht wer­den Ent­wick­lun­gen, Pro­bleme und Inno­va­ti­ons­chan­cen moder­ner Gesell­schaf­ten. Die Ergeb­nisse der WZB-For­schung rich­ten sich an die wis­sen­schaft­li­che Com­mu­nity, an Expert*innen und Ent­schei­der*innen in Poli­tik, Wirt­schaft und Gesell­schaft, an die Medien und die inter­es­sierte Öffent­lich­keit.

Das Pro­jekt zielt dar­auf, die Poten­ziale der Zivil­ge­sell­schaft für das post-pan­de­mi­sche gesell­schaft­li­che Mit­ein­an­der bes­ser zu ver­ste­hen und zukunfts­ori­en­tierte poli­ti­sche Maß­nah­men gemein­sam mit Part­ner:innen in Zivil­ge­sell­schaft und Poli­tik zu ent­wi­ckeln. Das Pro­jekt reagiert auf zwei Ent­wick­lungs­li­nien, die die Zivil­ge­sell­schaft seit der Pan­de­mie ver­stärkt kenn­zeich­nen: ers­tens die Akti­vie­rung von Soli­da­ri­tät und spon­ta­ner Hilfs­be­reit­schaft, zwei­tens die Pola­ri­sie­rung und Poli­ti­sie­rung der Zivil­ge­sell­schaft. For­schungs­lei­tende These ist, dass beide Ent­wick­lun­gen weit­ge­hend jen­seits eta­blier­ter zivil­ge­sell­schaft­li­cher Kon­texte statt­fin­den und zuneh­mend indi­vi­du­elle Motive und Ansprü­che aus­schlag­ge­bend für Enga­ge­ment sind. Damit gewin­nen neue For­men der Par­ti­zi­pa­tion an Bedeu­tung, die einer­seits schnell und fle­xi­bel auf Kri­sen­si­tua­tio­nen reagie­ren und auf soziale Schief­la­gen auf­merk­sam machen, ande­rer­seits aber auch “Nischen der Soli­da­ri­tät” her­vor­brin­gen und damit zu Spal­tungs- und Exklu­si­ons­pro­zes­sen bei­tra­gen kön­nen.

Das Pro­jekt wird von Prof. Dr. Swen Hut­ter gelei­tet und ist Teil eines For­schungs­ver­bun­des in Koope­ra­tion mit Prof. Dr. Jule Specht (Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin) und Prof. Dr. Chris­tian von Scheve (Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin). Das Teil­pro­jekt am WZB geht der Fra­ge­stel­lung nach, wie stark und nach­hal­tig die Pan­de­mie die Struk­tur der Zivil­ge­sell­schaft in Deutsch­land ver­än­dert hat. Empi­risch stützt es sich auf zwei Wel­len groß­an­ge­leg­ter Indi­vi­dual- und Orga­ni­sa­ti­ons­be­fra­gun­gen, die jeweils for­melle als auch infor­melle Zusam­men­schlüsse sys­te­ma­tisch ein­be­zie­hen. Die neuen Erhe­bun­gen kön­nen mit frü­he­ren Daten­er­he­bun­gen des Pro­jekt­ver­bun­des zu den kurz­fris­ti­gen Aus­wir­kun­gen der Pan­de­mie auf die deut­sche Zivil­ge­sell­schaft ver­gli­chen wer­den.

Wis­sen­schaft­li­che*n Mit­ar­bei­ter*in (m/w/d) - Doc­to­ral Rese­ar­cher (65%)

Das Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung sucht im Zen­trum für Zivil­gesell­schafts­for­schung zum 1. Sep­tem­ber 2022 für die Dauer von 3 Jah­ren, vor­be­halt­lich der Bewil­li­gung durch den Dritt­mit­tel­ge­ber,

eine*n wis­sen­schaft­li­che*n Mit­ar­bei­ter*in (m/w/d) - Doc­to­ral Rese­ar­cher (65%)

für die Mit­ar­beit im For­schungs­pro­jekt „Soli­da­ri­tät und Pola­ri­sie­rung in der post-pan­de­mi­schen Zivil­ge­sell­schaft“ (Sol­Pol).

Aufgabenbeschreibung:

  • Mit­ar­beit bei der Kon­zep­tion, Durch­füh­rung und Ana­lyse der Indi­vi­dual- und Orga­ni­sa­ti­ons­be­fra­gung
  • Erstel­lung von Pro­jekt­be­rich­ten und wis­sen­schaft­li­chen Ver­öf­fent­li­chun­gen
  • Prä­sen­ta­tion der Pro­jekt­er­geb­nisse in wis­sen­schaft­li­chen Work­shops und Kon­fe­ren­zen
  • Aus­tausch und Abstim­mung mit Ver­bund­part­nern
  • Aus­tausch mit Pra­xis­part­nern
  • Wöchent­li­che Arbeits­zeit: 65% der regu­lä­ren wöchent­li­chen Arbeits­zeit (der­zeit 25,35 Stun­den)

Die Mög­lich­keit zur Pro­mo­tion im Bereich der Zivil­ge­sell­schafts­for­schung ist gege­ben.

Erwartete Qualifikationen:

  • Sehr gut abge­schlos­se­nes Mas­ter­stu­dium der Poli­tik­wis­sen­schaft, Sozio­lo­gie oder einer benach­bar­ten Dis­zi­plin
  • Sehr gute Kennt­nisse der quan­ti­ta­ti­ven Metho­den empi­ri­scher Sozi­al­for­schung
  • Sehr gute Kennt­nisse syn­tax­ba­sier­ter Sta­tis­tik­pro­gramme (bevor­zug R oder Stata)
  • Kennt­nisse und Inter­esse an For­schung zu Zivil­ge­sell­schaft, poli­ti­scher Par­ti­zi­pa­tion
  • Fähig­keit zur Team­ar­beit und zum eigen­ver­ant­wort­li­chen Arbei­ten
  • Sehr gute Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse

  • Wün­schens­wert: Erfah­rung in der Ana­lyse von Sur­vey-Daten

Unser Angebot:

  • Ver­gü­tung ent­spre­chend EG 13 TVöD Bund
  • Zusatz­ver­sor­gung des öffent­li­chen Diens­tes (VBL U)
  • ein modern aus­ge­stat­te­ter Arbeits­platz im Zen­trum Ber­lins
  • inter­na­tio­na­les, kol­le­gia­les und viel­sei­ti­ges Arbeits­um­feld
  • inten­sive Ein­bin­dung in die wis­sen­schaft­li­che Com­mu­nity in Form von Kol­lo­quien und Kon­fe­ren­zen
  • umfas­sende Ein­ar­bei­tung
  • fle­xi­ble Arbeits­zei­ten
  • Unter­stüt­zung der Ver­ein­bar­keit von Beruf und Pri­vat­le­ben zer­ti­fi­ziert durch das Audit beru­f­und­fa­mi­lie sowie der Human Resour­ces Stra­tegy for Rese­ar­chers (HRS4R) der Euro­päi­schen Kom­mis­sion
  • umfas­sende Ange­bote zur fach­li­chen und über­fach­li­chen Fort- und Wei­ter­bil­dung sowie Qua­li­fi­zie­rung
  • Kan­tine mit moder­nen Auf­ent­halts­räu­men
  • ver­güns­tig­tes VBB-Fir­men­ti­cket

Hinweise zur Bewerbung:

Schwer­be­hin­derte Bewer­ber*innen wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt. Wir schät­zen Viel­falt und begrü­ßen alle Bewer­bun­gen – unab­hän­gig von Geschlecht, Natio­na­li­tät, eth­ni­scher oder sozia­ler Her­kunft, Reli­gion, Behin­de­rung, Alter und sexu­el­ler Ori­en­tie­rung. Das WZB for­dert Frauen und Per­so­nen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund aus­drück­lich zur Bewer­bung auf.

Für Fra­gen zu der aus­ge­schrie­be­nen Stelle wen­den Sie sich bitte an Ekpe­n­yong Ani (030/25491-313).

Haben wir Ihr Inter­esse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Online-Bewer­bung (Lebens­lauf, Moti­va­ti­ons­schrei­ben und rele­vante Zeug­nisse) bis zum 26. Mai 2022.