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Technische Universität Berlin - Fakultät II - Mathematik und Naturwissenschaften, Institut für Physik und Astronomie / FG Nanowissenschaften auf ultraschnellen Zeitskalen

Wiss. Mitarbeiter*in (PostDoc) (d/m/w)

Teilzeitbeschäftigung ist ggf. möglich

Über uns:

Wir bieten eine Postdoc-Stelle in der experimentellen Festkörperphysik an, die sich auf die Untersuchung von Femtosekunden-Dynamiken von Spins und Atomen in Antiferromagneten konzentriert.
Das Projekt nutzt verschiedene ultraschnelle experimentelle Techniken, wobei die hauptsächlichen Methoden die Femtosekunden-Elektronenbeugung am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem sowie die ultraschnelle Röntgenbeugung an Großforschungseinrichtungen wie BESSY II in Berlin-Adlershof sind. Das Projekt wird im Team von Dr. William Windsor innerhalb der Gruppe „Nanowissenschaften auf ultrakurzen Zeitskalen“ von Prof. Ralph Ernstorfer durchgeführt. Dieses diverse und international ausgerichtete Team nutzt ultraschnelle Beugungstechniken, um eine Vielzahl ultraschneller Phänomene in Systemen kondensierter Materie zu untersuchen.

Ihre Aufgaben:

Die experimentelle Arbeit erfolgt im Team, wobei von den BewerberInnen erwartet wird, dass sie ihre Forschung eigenständig durchführen:

  • Durchführung von ultraschnellen Experimenten in den Laboren der Gruppe zu einem vom Kandidaten definierten Forschungsthema
  • Mitwirkung an Experimenten des Teams (sowohl lokal als auch an internationalen Einrichtungen)
  • Eigenständige Forschung zu den erzielten Ergebnissen: Datenanalyse, Interpretation, Kommunikation (z. B. Veröffentlichungen), Präsentation (internationale Konferenzen)

Ihr Profil:

  • Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder Äquivalent) und Promotion in Physik oder einem eng verwandten Fachgebiet mit exzellenten akademischen Leistungen
  • Umfangreiche und nachgewiesene Expertise in mindestens einem der folgenden Bereiche: Ultrakurzzeitoptik, magnetische Beugung (mit Röntgenstrahlung oder Neutronen), ultraschnelle Elektronenbeugung
  • Gute Deutschkenntnisse und hervorragende Englischkenntnisse (mündlich und schriftlich)
  • Fähigkeit, sowohl eigenständig als auch im Team zu arbeiten (wünschenswert)
  • Programmierkenntnisse, z. B. in Matlab, Python oder ähnlichen Sprachen

Forschungserfahrung in einem der folgenden Bereiche ist von Vorteil:

  • Femtosekundenlaser oder Ultrakurzzeitphysik
  • Kristallographie und Beugungsmethoden (Röntgen, Elektronen oder Neutronen)
  • Magnetismus
  • Optische oder THz-Forschung
  • Phononenbezogene Studien (z. B. Raman-Spektroskopie)

Wir suchen hochmotivierte, neugierige und engagierte Forscher*innen mit großem Interesse an der Grundlagenforschung in der Physik kondensierter Materie, der Ultrakurzzeitphysik sowie deren Schnittstellen.

Hinweise zur Bewerbung:

Interessierte BewerberInnen senden bitte ein Motivationsschreiben, einen Lebenslauf und eine vollständige Publikationsliste zusammen mit den Kontaktdaten von zwei Referenzen an Dr. William Windsor (windsor@tu-berlin.de) und geben dabei die Kennziffer im Betreff der E-Mail an.

Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber*in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden. Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann. Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten gem. DSGVO finden Sie auf der Webseite der Personalabteilung: https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung/.

Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen Qualifikation ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die TU Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit. Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten und mit Migrationshintergrund sind herzlich willkommen.