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Of­f­re 180 sur 296 du 24/06/2020, 15:50

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Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin - Insti­tut für Isla­mi­sche Theo­lo­gie

Juni­or­pro­fes­sur „Ver­glei­chende Theo­lo­gie in isla­mi­scher Per­spek­tive“

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Die gesuchte Per­sön­lich­keit ist bereit und in der Lage, auf der Grund­lage all­ge­mei­ner Erfah­run­gen kom­pa­ra­ti­ver For­schun­gen und einer guten Kennt­nis mus­li­mi­scher Reli­gio­si­tät und Theo­lo­gie sowie ande­rer Reli­gio­nen die Ver­glei­chende Theo­lo­gie in isla­mi­scher Per­spek­tive kon­zep­tio­nell und durch exem­pla­ri­sche Stu­dien zu ent­wi­ckeln und zu för­dern. Die Per­son betreibt ver­flech­tungs­ge­schicht­li­che For­schung ins­be­son­dere zu Juden­tum, Chris­ten­tum und Islam sowie ver­glei­chende Stu­dien mit Blick auf Glau­bens­lehre und/oder reli­giöse Pra­xis. Theo­lo­gi­sche Leh­ren und reli­giöse Nor­men wer­den his­to­risch-kri­tisch und im Hin­blick auf das Ver­hält­nis der Reli­gio­nen in Geschichte und Gegen­wart aus isla­mi­scher Per­spek­tive über­prüft und wei­ter­ent­wi­ckelt. Berück­sich­ti­gung fin­den in die­sem Zusam­men­hang auch Legi­ti­ma­tion, Funk­tion und Selbst­ver­ständ­nis reli­giö­ser Ord­nungs­in­stan­zen und reli­giö­ser Expert*innen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Erwar­tet wer­den eine ein­schlä­gige Pro­mo­tion, min­des­tens eine Dis­ser­ta­tion oder gewich­tige andere Abhand­lun­gen mit kom­pa­ra­ti­ven Ansät­zen, fer­ner die Kennt­nis reli­gi­ons­ver­glei­chen­der Texte aus Geschichte und Gegen­wart oder in einer der isla­misch-theo­lo­gi­schen Wis­sen­schafts­dis­zi­pli­nen (wie Taf­sīr, Kalām, Fiqh o. Ä. bezie­hungs­weise Reli­gi­ons­päd­ago­gik) mit reli­gi­ons­ver­glei­chen­der For­schungs­per­spek­tive.
  • Erwar­tet wird eine Ver­traut­heit mit ver­glei­chen­den Ansät­zen benach­bar­ter kon­fes­si­ons­neu­tra­ler Fächer (bei­spiels­weise Geschichts­wis­sen­schaft, Reli­gi­ons­wis­sen­schaft und Reli­gi­ons­phi­lo­so­phie).
  • Erwar­tet wer­den sehr gute Sprach­kennt­nisse des klas­si­schen Ara­bisch, wün­schens­wert ist die Ver­traut­heit mit einer im Hin­blick auf Juden­tum und Chris­ten­tum for­schungs­re­le­van­ten Spra­che (wie Hebrä­isch, Syrisch, Grie­chisch oder Latein).
  • Vor­aus­ge­setzt wird die Bereit­schaft zur Koope­ra­tion mit ver­wand­ten Fächern, ins­be­son­dere der Theo­lo­gi­schen Fakul­tät, der Phi­lo­so­phi­schen Fakul­tät und dem Zen­tral­in­sti­tut für Katho­li­sche Theo­lo­gie der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät sowie mit wei­te­ren Ber­li­ner For­schungs­ein­rich­tun­gen, bei­spiels­weise dem Zen­trum für Jüdi­sche Stu­dien Ber­lin-Bran­den­burg (ZJS), dem Abra­ham Gei­ger Kol­leg und der School of Jewish Theo­logy (Uni­ver­si­tät Pots­dam) und dem For­schungs­pro­jekt ‚Cor­pus Cora­ni­cum‘ der Ber­lin-Bran­den­bur­gi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten.
  • In der Lehre wird das Enga­ge­ment im Auf­bau der grund­stän­di­gen Bache­lor­stu­di­en­gänge, der Mas­ter­stu­di­en­gänge Isla­mi­sche Theo­lo­gie und ‚Islam und Gesell­schaft‘ sowie im Pro­mo­ti­ons­stu­di­en­gang erwar­tet.

Die Anfor­de­run­gen für die Beru­fung gemäß § 102c i. V. m. § 102a des Ber­li­ner Hoch­schul­ge­set­zes müs­sen erfüllt wer­den.

Un­ser An­ge­bot:

Diese W1-Stelle ist mit einem Ten­ure Track ver­se­hen. Spä­tes­tens nach 5 Dienst­jah­ren wird ein Eva­lua­ti­ons­ver­fah­ren mit dem Ziel eröff­net, fest­zu­stel­len, ob die per­sön­li­chen Leis­tun­gen für eine Beru­fung auf Lebens­zeit erfüllt sind. Von Ten­ure-Track-Pro­fes­so­ren*innen (m/w/d) an der HU Ber­lin wer­den Leis­tun­gen in den Berei­chen For­schung und Aka­de­mi­sche Lehre sowie Enga­ge­ment in der aka­de­mi­schen Selbst­ver­wal­tung und der Erwerb von Per­so­nal­füh­rungs­kom­pe­ten­zen erwar­tet. Aus dem Rah­men­ka­ta­log [https://hu.berlin/tenuretrack_katalog] wer­den im Laufe des Beru­fungs­ver­fah­rens die kon­kre­ten Leis­tungs­an­for­de­run­gen bestimmt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Der Bewer­bung ist ein Kon­zept für die Aus­ge­stal­tung der Juni­or­pro­fes­sur sowie die geplante Aus­rich­tung der Ver­glei­chen­den Theo­lo­gie bei­zu­fü­gen.

Die Hum­boldt-Uni­ver­si­tät strebt eine Erhö­hung des Anteils von Frauen in For­schung und Lehre an und for­dert qua­li­fi­zierte Wis­sen­schaft­le­rin­nen nach­drück­lich auf, sich zu bewer­ben. Bewer­bun­gen aus dem Aus­land sind erwünscht. Schwer­be­hin­derte Bewer­ber*innen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Bewer­bun­gen von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund sind aus­drück­lich erwünscht.

Bewer­bun­gen (inkl. Lebens­lauf, Zeug­nisse, Urkun­den, detail­lierte Anga­ben zur bis­he­ri­gen Lehr­tä­tig­keit sowie über bis­he­rige und zukünf­tige For­schungs­pro­jekte, Schrif­ten­ver­zeich­nis mit bis zu 5 aus­ge­wähl­ten Son­der­dru­cken neue­rer Arbei­ten) rich­ten Sie bitte bis zum 24.07.2020 unter Angabe der Kenn­zif­fer JP/004/20 an die Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin, Direk­tor des Ber­li­ner Insti­tuts für Isla­mi­sche Theo­lo­gie, Prof. Dr. Michael Bor­golte, Unter den Lin­den 6, 10099 Ber­lin, oder in elek­tro­ni­scher Form an berufungen.ikt.bit@hu-berlin.de. Da wir Ihre Unter­la­gen nicht zurück­sen­den, bit­ten wir Sie, Ihrer Bewer­bung nur Kopien bei­zu­le­gen.