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Of­f­re 126 sur 289 du 11/09/2020, 09:54

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Bran­den­bur­gi­sche Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Cott­bus-Senf­ten­berg - Fakul­tät für Umwelt und Natur­wis­sen­schaf­ten

Im Her­zen der Lau­sitz ver­bin­det die BTU her­aus­ra­gende inter­na­tio­nale For­schung mit zukunfts­ori­en­tier­ter Lehre. Sie leis­tet mit Wis­sens-, Tech­no­lo­gie­trans­fer und Wei­ter­bil­dung einen wich­ti­gen Bei­trag für Gesell­schaft, Kul­tur und Wirt­schaft. Als Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät bie­tet die BTU ein bun­des­weit ein­zig­ar­ti­ges Lehr­kon­zept: Bei uns kön­nen Stu­di­en­gänge uni­ver­si­tär, fach­hoch­schu­lisch und dual stu­diert wer­den.

Pro­fes­sur Mole­ku­lar­bio­lo­gie (W2)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Gebiet der Bio­tech­no­lo­gie bil­det einen der Haupt­for­schungs­schwer­punkte der BTU, der durch zahl­rei­che natio­nale und inter­na­tio­nale Koope­ra­tio­nen in den Berei­chen "Ange­wandte Mikro­bio­lo­gie und Enzym­tech­no­lo­gie" sowie "Mole­ku­lare und zell­ba­sierte Medi­zi­ni­sche Dia­gnos­tik und Rege­ne­ra­tive The­ra­pie" getra­gen wird. Die aus­ge­schrie­bene Stelle dient zur Ver­stär­kung des Insti­tu­tes für Bio­tech­no­lo­gie im Bereich der Roten Bio­tech­no­lo­gie sowie der Hoch­schule im Bereich der Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten. Die künf­tige Stel­len­in­ha­be­rin bzw. der künf­tige Stel­len­in­ha­ber soll die Mole­ku­lar­bio­lo­gie von tie­ri­schen Zel­len mit Grund­la­gen- und Anwen­dungs­be­zug ver­tre­ten. Ins­be­son­dere soll sich diese Pro­fes­sur mit min­des­tens einem der fol­gen­den The­men­be­rei­che beschäf­ti­gen: Tumor­bio­lo­gie, mole­ku­lare Gene­tik, mole­ku­lare Pro­zesse beim Altern von Zel­len und Orga­noi­den, Signal­trans­duk­tion, mole­ku­lare Regu­la­ti­ons­me­cha­nis­men, zel­lu­läre Reak­tio­nen bei Infek­tio­nen.

Wün­schens­wert sind Erfah­run­gen mit moderns­ten Unter­su­chungs­me­tho­den der Mole­ku­lar­bio­lo­gie, wie z. B. Sin­gle Cell Ana­ly­sis oder STED-Mikro­sko­pie.

Breite metho­di­sche Erfah­run­gen in mole­ku­lar­bio­lo­gi­schen, zell­kul­tur­tech­ni­schen und/oder mikro­bio­lo­gi­schen Ver­fah­ren sind erfor­der­lich. Die wis­sen­schaft­li­che Pro­fi­lie­rung in einem aktu­el­len For­schungs­ge­biet der Mole­ku­lar­bio­lo­gie, wel­ches Ver­knüp­fungs­mög­lich­kei­ten zu ande­ren Pro­fes­su­ren im Stu­di­en­gang Bio­tech­no­lo­gie sowie zum Gesund­heits­cam­pus Bran­den­burg erlaubt, wird erwar­tet. Dar­über hin­aus ist die Mit­ar­beit in der Lehre im Insti­tut für Bio­tech­no­lo­gie mit Lehr­ver­an­stal­tun­gen wie „Mole­ku­lar­bio­lo­gie/ Mole­cu­lar Bio­logy“, „Signal Trans­duc­tion“ oder „Bio­in­for­ma­tik“ im deutsch­spra­chi­gen Bache­lor- und eng­lisch­spra­chi­gen Mas­ter-Stu­di­en­gang Bio­tech­no­lo­gie sowie ggf. wei­te­rer bio­me­di­zi­ni­scher Stu­di­en­gänge erfor­der­lich. Eine Betei­li­gung an der Wei­ter­ent­wick­lung von Lehr- und For­schungs­kon­zep­ten sowie der Hoch­schul­selbst­ver­wal­tung wird erwar­tet.

Neben inno­va­ti­ver und unab­hän­gi­ger For­schung in einer mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren Umge­bung wird eine dau­er­haft erfolg­rei­che Dritt­mit­tel­ein­wer­bung aus staat­li­cher und pri­va­ter Pro­jekt­för­de­rung erwar­tet. Die For­schungs­the­men soll­ten für die DFG oder ver­gleich­bare inter­na­tio­nale For­schungs-för­der­ein­rich­tun­gen rele­vant sein.

Das Insti­tut für Bio­tech­no­lo­gie ist mit sei­nen Labo­ren auf dem Cam­pus Senf­ten­berg und in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft zum Inno­va­ti­ons­zen­trum der Stadt behei­ma­tet. Der Haupt­teil der Lehre fin­det somit in Senf­ten­berg statt, jedoch erfor­dert die Koope­ra­tion mit Insti­tu­ten am Stand­ort Cott­bus sowie die Mit­wir­kung in der Hoch­schul­selbst­ver­wal­tung auch räum­li­che Fle­xi­bi­li­tät.

Wei­tere Auf­ga­ben erge­ben sich aus § 42 Bran­den­bur­gi­sches Hoch­schul­ge­setz (BbgHG)
i. V. m. § 3 BbgHG. Lehr­ver­an­stal­tun­gen sind auch in eng­li­scher Spra­che durch­zu­füh­ren.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Die künf­tige Stel­len­in­ha­be­rin oder der künf­tige Stel­len­in­ha­ber ver­fügt über eine mehr­jäh­rige inter­na­tio­nale wis­sen­schaft­li­che Tätig­keit nach der Pro­mo­tion in der Mole­ku­lar­bio­lo­gie, Bio­che­mie oder einem ande­ren rele­van­ten Gebiet.
Sie oder er sollte sich durch Ori­gi­na­li­tät und Auto­no­mie der bis­he­ri­gen For­schungs­tä­tig­keit aus-zeich­nen und zugleich Füh­rungs­ver­ant­wor­tung mit der Fähig­keit zur Team­ar­beit in einem mul­ti­dis-zipli­nä­ren For­schungs­netz­werk ver­bin­den.
Für den Aus­bau der inter­na­tio­na­len Koope­ra­ti­ons­be­zie­hun­gen des Insti­tuts für Bio­tech­no­lo­gie sind lang­jäh­rig bestehende inter­na­tio­nale For­schungs­kon­takte wün­schens­wert.

Die Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen und -bedin­gun­gen erge­ben sich aus §§ 41 Abs. 1 Num­mern 1 bis 4 a und 43 BbgHG.

Un­ser An­ge­bot:

Die BTU strebt eine Erhö­hung des Anteils von Frauen in For­schung und Lehre an und bit­tet des­halb um ent­spre­chende Bewer­bun­gen.
Als fami­li­en­ori­en­tierte Hoch­schule bie­tet die BTU Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten von Dop­pel­kar­rie-repaa­ren (Dual Career Ser­vice) an.
Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück-sich­tigt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre Bewer­bung mit Qua­li­fi­ka­ti­ons­nach­wei­sen, einer tabel­la­ri­schen Dar­stel­lung des beruf­li­chen Wer­de­gan­ges, einer Liste der Publi­ka­tio­nen sowie den Nach­wei­sen zur päd­ago­gi­schen Eig­nung rich­ten Sie bitte per E-Mail in einer zusam­men­ge­fass­ten pdf-Datei mit max. 7 MB bis
23. Okto­ber 2020 an:
Dekan der Fakul­tät Umwelt und Natur­wis­sen­schaf­ten
BTU Cott­bus - Senf­ten­berg, Post­fach 101344, 03013 Cott­bus

E-Mail: fakultaet2+bewerbungen@b-tu.de