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Of­f­re 302 sur 390 du 02/11/2020, 15:04

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Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver - Natur­wis­sen­schaft­li­che Fakul­tät - Insti­tut für Mine­ra­lo­gie

Am Insti­tut für Mine­ra­lo­gie ist eine Stelle als Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin oder Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter (m/w/d) auf dem Gebiet Geo­che­mie/Petro­lo­gie (Ent­gGr. 13 TV-L, 100 %) zum nächst mög­li­chen Zeit­punkt zu beset­zen. Die Stelle ist auf drei Jahre befris­tet.

Die Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft för­dert für zunächst drei Jahre die For­schungs­gruppe „Dif­fu­si­ons-Chro­no­me­trie von mag­ma­ti­schen Sys­te­men“, eine Koope­ra­tion der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum und der Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver. Das Ziel ist es expe­ri­men­telle Mes­sun­gen durch­zu­füh­ren und theo­re­ti­sche Model­lie­rungs­me­tho­den für Dif­fu­si­ons-Chro­no­me­trie in ver­schie­de­nen Hoch­tem­pe­ra­tur-Sys­te­men zu ent­wi­ckeln, die sich auch sehr gut auf meta­mor­phe Sys­teme und Meteo­ri­ten anwen­den las­sen wer­den.

Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­beit (m/w/d) auf dem Gebiet Geo­che­mie/Petro­lo­gie

(Ent­gGr. 13 TV-L, 100 %)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Der Auf­ga­ben­be­reich umfasst die Durch­füh­rung von Expe­ri­men­ten zum Ver­ständ­nis von Iso­to­pen­frak­tio­nie­rung durch Dif­fu­sion in Hoch­tem­pe­ra­tur-Sys­te­men. Zonierte Oli­vine aus Dif­fu­si­ons­ex­pe­ri­men­ten sol­len mit der Elek­tro­nen­strahl­mi­kro­sonde ana­ly­siert und in-situ Fe-, Mg- und Li Iso­to­pen­ana­ly­sen mit Fem­to­se­kun­den Laser­a­b­la­tion MC-ICP-MS durch­ge­führt wer­den. Die Ergeb­nisse wer­den zu der Ent­wick­lung von neuen Model­lie­rungs­me­tho­den für die Inter­pre­ta­tion von dif­fu­si­ons­ge­steu­er­ter che­mi­scher und Iso­to­pen-Zonie­rung in Oli­vi­nen (und ande­ren Sili­ka­ten) bei­tra­gen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Vor­aus­set­zung für die Ein­stel­lung ist eine abge­schlos­sene Pro­mo­tion in den Geo­wis­sen­schaf­ten oder einer benach­bar­ten Dis­zi­plin, umfang­rei­che Erfah­rung in der ana­ly­ti­schen Arbeit mit LA-ICP-MS (inkl. Spu­ren­ele­mente und Iso­to­pen­mes­sun­gen) und Mikro­sonde sowie Model­lie­rungs­er­fah­rung (v.a. Dif­fu­si­ons­mo­del­lie­rung). Erwünscht ist dar­über hin­aus ein aus­ge­präg­tes Ver­ständ­nis für expe­ri­men­telle Geo­che­mie, Petro­lo­gie und Vul­ka­no­lo­gie.

Wei­tere Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen sind ein star­kes Inter­esse an inter­dis­zi­pli­nä­rer Arbeit und dem wis­sen­schaft­li­chen Aus­tausch inner­halb der For­schungs­gruppe, die Fähig­keit sowohl unab­hän­gig als auch in einem inter­na­tio­na­len Team zu arbei­ten, exzel­lente Orga­ni­sa­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­kei­ten sowie sehr gute Com­pu­ter- und Eng­lisch­kennt­nisse.

Un­ser An­ge­bot:

Auf Wunsch kann eine Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ermög­licht wer­den.

Die Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver will die beruf­li­che Gleich­be­rech­ti­gung von Frauen und Män­nern beson­ders för­dern und for­dert des­halb qua­li­fi­zierte Frauen nach­drück­lich auf, sich zu bewer­ben.

Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte rich­ten Sie Ihre Bewer­bung inkl. eines Lebens­laufs, Nen­nung von zwei Refe­ren­zen, einem Moti­va­ti­ons­schrei­ben, Urkun­den und einer Über­sicht der bereits ver­wen­de­ten Tech­ni­ken und Metho­den bis zum 30.11.2020 in elek­tro­ni­scher Form (in einem PDF Doku­ment) an

E-Mail: s.weyer@mineralogie.uni-hannover.de

oder alter­na­tiv pos­ta­lisch an:

Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver
Insti­tut für Mine­ra­lo­gie
Prof. Dr. Ste­fan Weyer
Callin­straße 3
30167 Han­no­ver

Für Aus­künfte steht Ihnen Herr Ste­fan Weyer (Tel.: +49 511 762-4753, E-Mail: s.weyer@mineralogie.uni-hannover.de) gerne zur Ver­fü­gung.

Infor­ma­tio­nen nach Arti­kel 13 DSGVO zur Erhe­bung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten fin­den Sie unter
https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/.