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Of­f­re 213 sur 398 du 10/02/2021, 14:07

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Cha­rité - Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin

Die Cha­rité - Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin ist eine gemein­same Ein­rich­tung der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin und der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin. Sie hat als eines der größ­ten Uni­ver­si­täts­kli­nika Euro­pas mit bedeu­ten­der Geschichte eine füh­rende Rolle in For­schung, Lehre und Kran­ken­ver­sor­gung inne. Aber auch als moder­nes Unter­neh­men mit Zer­ti­fi­zie­run­gen im medi­zi­ni­schen, kli­ni­schen und im Manage­ment-Bereich tritt die Cha­rité her­vor.

Dok­tor­ar­beit zur "Mecha­no­sen­sa­tion of Angio­ge­ne­sis in Bone Healing"

Julius Wolff Insti­tute und Ber­lin Insti­tute of Health Cen­ter for Rege­ne­ra­tive The­ra­pies

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Im Rah­men des SFB 1444 ist am Julius-Wolff-Insti­tut und am Zen­trum für Rege­ne­ra­tive The­ra­pien der Cha­rité-Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin eine Pro­mo­ti­ons­stelle zur Rolle der Mecha­no­sen­sa­tion in der Angio­ge­nese der Kno­chen­hei­lung zu beset­zen. Die Selbst­or­ga­ni­sa­tion der Gefäße wird schon früh in der Hei­lung sorg­fäl­tig regu­liert und unter­stützt eine nar­ben­freie Rege­ne­ra­tion. Diese Kas­ka­den der Angio­ge­nese reagie­ren sen­si­bel auf innere und äußere mecha­ni­sche Bedin­gun­gen und steu­ern das Ein­spros­sen von Blut­ge­fä­ßen. Angio­ge­nese ist abhän­gig von der Regu­la­tion der pro­in­flamma­to­ri­schen vs. anti-inflamma­to­ri­schen Immun­ba­lance - die grund­le­gen­den Mecha­nis­men die­ser Regu­la­tion sind jedoch noch nicht ver­stan­den. Im Rah­men die­ses Teil­pro­jekts im DFG-geför­der­ten Son­der­for­schungs­be­reich (SFB 1444) wird die Rolle der inter­zel­lu­lä­ren Kom­mu­ni­ka­tion bei der Angio­ge­nese für eine erfolg­rei­che Hei­lung unter­sucht.

Die­ses Teil­pro­jekt ist eine Part­ner­schaft mit Prof. Hol­ger Ger­hard (MDC), der ein Experte für Angio­ge­nese und deren Bild­ge­bung ist. Sie wer­den für die Anwen­dung einer zuvor ent­wi­ckel­ten in vivo Bild­ge­bungs­tech­no­lo­gie ver­ant­wort­lich sein, die lon­gi­tu­di­nale Stu­dien in der Frak­tur­zone ermög­licht, um Endo­thel­zel­len, Fibro­blas­ten und Immun­zel­len mit sub­zel­lu­lä­rer Auf­lö­sung zu unter­su­chen. Das Sys­tem ist Ergeb­nis einer engen Koope­ra­tion zwi­schen unse­rer Gruppe und Prof. Anja Hau­ser (Cha­rité) und Prof. Raluca Nies­ner (FU). In die­sen Grup­pen wer­den sich wei­tere Dok­to­ran­den mit der Rolle der Immun­zel­len in der Kno­chen­hei­lung beschäf­ti­gen und durch Ihre Sicht­weise auf die Rolle der bio­phy­si­ka­li­scher/mechano-bio­lo­gi­scher Regu­la­tion ergänzt wer­den. Ers­tens wol­len wir die dyna­mi­schen Ver­än­de­run­gen der Gefäß­bil­dung, der Adap­tation und des Remo­del­lings zu Beginn der Hei­lung hoch­auf­lö­send cha­rak­te­ri­sie­ren. Zwei­tens soll diese Selbst­or­ga­ni­sa­tion bei einer erfolg­rei­chen nar­ben­freien Hei­lung ana­ly­siert und mit den Prin­zi­pien unter Nar­ben­be­din­gun­gen ver­gli­chen wer­den. Schließ­lich wol­len wir mit Hilfe bild­ge­ben­der Ver­fah­ren die Rolle der Mecha­nik bei der Angio­ge­nese auf zel­lu­lä­rer Ebene und den zugrun­de­lie­gen­den Mecha­nis­mus der zel­lu­lä­ren Selbst­as­sem­blie­rung ent­schlüs­seln.

Wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­tern und Mit­ar­bei­te­rin­nen wird nach Maß­gabe ihres Dienst­ver­hält­nis­ses aus­rei­chend Zeit zu eige­ner wis­sen­schaft­li­cher Arbeit gege­ben.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Mas­ter-Abschluss in Bio­phy­sik, Bio­tech­no­lo­gie, Inge­nieur- oder Lebens­wis­sen­schaf­ten
  • Erfah­run­gen in der (Bio­phy­sik der) Bild­ge­bung von bio­lo­gi­schen Gewe­ben wären hilf­reich
  • Inter­esse an der Bio­phy­sik/Mecha­no­bio­lo­gie der extra­zel­lu­lä­ren Matrix und offen dafür, mehr über Endo­thel- und Immun­zel­len zu ler­nen
  • Fähig­keit und Begeis­te­rung, als Team­player in einem mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren, kol­la­bo­ra­ti­ven und inter­na­tio­na­len Umfeld zu arbei­ten
  • Beherr­schung der eng­li­schen Spra­che in Wort und Schrift
  • Bereit­schaft, mit Tier­mo­del­len (Maus) zu arbei­ten