Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert und sich zu einem herausragenden Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region entwickelt. Sie ist drittmittelstark, mehrfach prämiert in der Lehre, verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung und wurde als familienfreundlich ausgezeichnet. Rund 20.000 Studierende und 3.000 Beschäftigte arbeiten an drei Standorten – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm – an einer der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.
An der Universität Potsdam, Humanwissenschaftliche Fakultät/Department Erziehungswissenschaft sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Professur für Sozialwissenschaftliche Bildungs- und Lebensverlaufsforschung, ist möglichst zum 01.11.2026 folgende Stelle befristet für 3 Jahre, gegebenenfalls verlängerbar, zu besetzen: Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d)
Kenn-Nr. 337/2026
Die Arbeitszeit umfasst 40 Wochenstunden (100 %). Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum TV-Länder. Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG). Gegebenenfalls besteht die Möglichkeit einer Verlängerung um bis zu drei Jahre bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen.
Ihr Arbeitsbereich
Die Professur für Sozialwissenschaftliche Bildungs- und Lebensverlaufsforschung ist dem Strukturbereich Bildungswissenschaften der Humanwissenschaftlichen Fakultät sowie der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam zugeordnet und befasst sich unter anderem mit den Forschungsschwerpunkten Bildungsungleichheiten, Bildungssysteme, Lebensverlauf und sozialer Wandel. Die Lehre erfolgt vorrangig im Bereich der Erziehungswissenschaft und der Soziologie.
Ihr Aufgabengebiet umfasst
Es besteht die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Habilitation). Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.
Das Lehrdeputat richtet sich nach den jeweils gültigen Vorgaben der Lehrverpflichtungsverordnung (LehrVV) des Landes Brandenburg sowie der vom Senat der Universität Potsdam beschlossenen Bandbreitenregelung. Für diese Stelle erfolgt die Zuordnung zur Gruppe akademischer Mitarbeiter/-innen1 mit Qualifikationsmöglichkeit.
Sie bringen Folgendes mit
Darüber hinaus sind folgende Kompetenzen wünschenswert
Unser Angebot an Sie
Als Universität vereinen wir die Entwicklungsstärke einer Lehr- und Forschungseinrichtung mit den attraktiven Arbeitsbedingungen des öffentlichen Dienstes. Die Universität Potsdam ist eine zuverlässige Arbeitgeberin, die ihre Beschäftigten mit vielfältigen Angeboten und Leistungen unterstützt:
Weitere Informationen zur Arbeitgeberin Universität Potsdam finden Sie unter https://www.uni-potsdam.de/de/arbeiten-an-der-up/arbeitgeberin/uebersicht
Für nähere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle steht Ihnen Herr Prof. Dr. Kaspar Burger per E-Mail: kaspar.burger@uni-potsdam.de gerne zur Verfügung.
Ihre Bewerbung
Ihre Bewerbung soll die folgenden Unterlagen enthalten: Ein Motivationsschreiben, eine kurze Darstellung Ihres geplanten Beitrags zu den Forschungsschwerpunkten der Professur (1-2 Seiten), einen Lebenslauf, Kopien der Zeugnisse und Diplome, eine Schriftprobe (z.B. wissenschaftlicher Artikel), die Namen und Kontaktdaten von zwei Referenzpersonen sowie (idealerweise) ein Empfehlungsschreiben. Senden Sie Ihre Bewerbung in einem PDF bis zum 15.08.2026 unter Angabe der Kenn-Nr. 337/2026 per E-Mail an ina.tausche@uni-potsdam.de.
Sollten Sie Hochschulabschlüsse außerhalb der EU absolviert haben, reichen Sie bitte die deutsche Übersetzung und die Bewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) ein. Ersatzweise bitten wir Sie um Zusendung eines PDF-Auszuges aus der Datenbank zur Anerkennung und Bewertung ausländischer Bildungsnachweise (ANABIN).
Die Universität Potsdam schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bewerbungen aus dem Ausland und von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an; in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt (§ 7 Absatz 4 BbgHG). Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bei Eignungstests und Auswahlgesprächen werden individuelle Nachteilsausgleiche gewährt, die ihrer Behinderung angemessen sind. Sofern ein Mensch mit Behinderung individuelle Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen möchte, teilt er dies bitte im Bewerbungsanschreiben mit.
Potsdam, 01.07.2026
ID: 205470