Das WZB ist eine unabhängige sozialwissenschaftliche Forschungseinrichtung, die gemeinsam durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin gefördert wird. Es ist eine gemeinnützige GmbH und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Am WZB arbeiten Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen zusammen, vor allem aus der Soziologie, der Politikwissenschaft, der Ökonomie und der Rechtswissenschaft; sie betreiben problemorientierte Grundlagenforschung. Die Forschung ist theoriegeleitet, praxisbezogen, oft langfristig angelegt und meist international vergleichend. Die Ergebnisse der WZB-Forschung richten sich an eine wissenschaftliche Öffentlichkeit, darüber hinaus an Expert*innen und interessierte Praktiker*innen in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft.
Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) sucht für die Forschungsgruppe Globalisierung, Arbeit und Produktion
eine studentische Hilfskraft (m/w/d) (ID 425)
zum nächstmöglichen Termin mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 10 Stunden für mindestens ein Jahr. Die Stelle ist im Projekt “AGEAI: Ageism in AI: new forms of age discrimination and exclusion in the era of algorithms and artificial intelligence” (Leitung: Dr. Justyna Stypinska) angesiedelt.
Das WZB ist das größte sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut in Deutschland und zählt weltweit zu den renommiertesten Instituten in diesem Bereich. Am WZB forschen Wissenschaftler*innen aus aller Welt mit unterschiedlichen methodischen und disziplinären Hintergründen – darunter aus der Soziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und der Rechtswissenschaft. Sie betreiben problemorientierte Grundlagenforschung, die sich mit den großen gesellschaftlichen Herausforderungen beschäftigt. Die Forschung ist theoriegeleitet, praxisbezogen, oft langfristig angelegt und international vergleichend. Zugleich fördert das WZB den Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft in verschiedenen Formaten.
Das WZB ist eine gemeinnützige GmbH und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es wird durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin gefördert.
Das AGEAI-Projekt
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) birgt große Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft. Sie birgt jedoch auch Risiken in Bezug auf soziale Gleichheit, Datenschutz, Fairness und Rechenschaftspflicht. Neuere Studien haben erhebliche rassistische und geschlechtsspezifische Verzerrungen in algorithmischen Systemen ans Licht gebracht und gezeigt, wie sich KI negativ auf marginalisierte Gruppen auswirken kann. Überraschenderweise wurde die Kategorie des Alters, die für die soziale Eingliederung und Gleichberechtigung in alternden Gesellschaften von entscheidender Bedeutung ist, in der Forschung und Politik zu KI-Voreingenommenheit weitgehend außer Acht gelassen. Um diese Lücke zu schließen, will sich unsere interdisziplinäre Studie mit dem Thema Ageism in der KI befassen und versuchen, die Implikationen und potenziellen Folgen für ältere Menschen und die Gesellschaft im Allgemeinen zu verstehen. Ziel des AGEAI-Projekts ist es, kritisch zu bewerten, wie Ageism in KI-Systemen, -Produkten, -Dienstleistungen und -Infrastrukturen wirkt, indem es sich auf kritische Bereiche des KI-Einsatzes konzentriert (Gesundheitswesen, Beschäftigungs-/Einstellungssysteme, Mobilität und Verkehr, Finanzdienstleistungen, Gesichtserkennung). Die in diesen Bereichen entwickelten KI-Technologien werden im vorgeschlagenen EU-KI-Gesetz (2022) als "risikoreich" eingestuft und müssen streng geprüft werden, um die Standards einer vertrauenswürdigen, menschenzentrierten und fairen KI zu erfüllen.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Partnern der University of Brighton (UK), der Open University of Catalonia (Barcelona, Spanien) und der Universität Leiden (Niederlande) durchgeführt. Das Projekt wird von der VolkswagenStiftung für den Zeitraum 2023-2028 gefördert.
Ihre Aufgaben
Wir schätzen Vielfalt und begrüßen alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung. Das WZB fordert Frauen und Personen mit Migrationshintergrund ausdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.
Für Fragen zur ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich bitte an Eileen Jahnke, Telefonnr. 030 25491-538.
Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter https://wzb.eu/de/forschung/digitalisierung-und-gesellschaftlicher-wandel/globalisierung-arbeit-und-produktion/projekte/ageai.
Weitere Informationen über das WZB unter www.wzb.eu
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung (Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Zeugniskopien, transcript of records, Immatrikulationsbescheinigung) über unser Online-Bewerbungstool bis zum 08.11.2026.
ID: 208026