Die Aufgaben umfassen die Vorbereitung und Durchführung von wissenschaftlichen Arbeiten im Forschungsprojekt "Kurzzeitvermietung und Wohnraumschutz".
Das Fachgebiet Stadtplanung und Bestandsentwicklung beteiligt sich damit an der Erklärung der Wahl von Regelungsarten und -tiefe von Kurzzeitvermietungen in mehreren Kommunen Deutschlands. Insbesondere ist von Interesse, wie Kommunen im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit auf neue Phänomene bzw. Marktinnovationen steuernd reagieren, die die bisherigen Bereiche der Daseinsvorsorge und/oder urbaner Funktionen, in diesem Falle des Wohnens, beeinflussen. Vorgesehen ist die Untersuchung der Aushandlung kommunaler Steuerungsstrategien der Kurzzeitvermietung mittels diskursiver Analysen vor allem in Bezug auf die Wahl ihrer Steuerungsstrategien. Diese sollen sich anhand der Theorien disruptiver Innovationen Schwarmphänomene in der Planung orientieren bzw. selbst zu ihrem Ausbau und Etablierung beitragen.
Zu den Kernaufgaben gehören somit die Konzipierung und Implementierung von Strategiebildungs- und Entscheidungsanalysen der Kommunen. Dabei sollen kommunale Diskurs- und Entscheidungsprozesse im Verbund anhand von Dokumentenauswertung und Akteursinterviews unter Einsatz umfassender Diskursanalysemethoden untersucht und im Kontext der planerischen Steuerungsinstrumente und ihrer angenommenen wie tatsächlichen stadtplanerischen Effekte gedeutet sowie planungstheoretisch eingeordnet werden. Kernaufgabe wird in einer Konzeption, Durchführung und Auswertung von Interviews mit kommunalen Akteuren liegen, und ihre diskursanalytische Reflexion wie auch planungstheoretische Einordnung. Dazu gehört auch die Ergebnispublikation wie auch Teilnahmen an wissenschaftlichen Tagungen.
Die Person wird in einem interdisziplinären und auf Grundlagenforschung spezialisiertem Forschungsprojekt arbeiten und unser Team ergänzen. Der Projektverbund schließt weitere Forschungsinstitutionen innerhalb Deutschlands ein. Die Möglichkeit zur Promotion an der TU Berlin ist gegeben und im Projekt ausdrücklich erwünscht. Dafür bietet das Fachgebiet mit seinen Partnern ein strukturiertes Umfeld zur Betreuung und Austausch.
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie auf der Homepage des Fachgebiets. Für weitere Details zur Position oder zum Forschungsprojekt kontaktieren Sie bitte den Projektleiter, Prof. Dr.-Ing. Jan Polívka.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer mit den üblichen Unterlagen ausschließlich per E-Mail (zusammengefasst in einem pdf-Dokument, max. 5 MB) an Prof. Dr. Jan Polívka (nurcan.canal@tu-berlin.de).
Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber*in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden. Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann. Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten gem. DSGVO finden Sie auf der Webseite der Personalabteilung: https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung/.
Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen Qualifikation ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die TU Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit. Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten und mit Migrationshintergrund sind herzlich willkommen.
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