Sommer 2026 nimmt am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin die Forschungsgruppe „Energien der Vernetzung. Akteure, Räume und Praktiken in Osteuropa“ ihre Arbeit auf. In der von der DFG geförderten Forschungsgruppe arbeiten Wissenschaftler*innen der Freien Universität, der Humboldt-Universität, des Centre Marc Bloch und des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung zusammen. Im Zentrum der Forschung stehen drei Fragen: Erstens untersuchen wir Raumordnungen: Wie greifen die Gewinnung und Zirkulation von Energien und die (Um)Gestaltung von Ressourcenräumen ineinander? Zweitens stehen Akteur*innen im Fokus: In welchen formellen und informellen Netzwerkstrukturen gestalten menschliche und nicht-menschliche Akteur*innen Energieumwelten? Drittens geht es uns um konkurrierende Narrative: Welche Begriffe, Topoi und Konzepte prägen Energiediskurse? Um diese komplexen Themen zu bearbeiten forschen in der interdisziplinären Gruppe Literatur- und Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft eng zusammen.
Wiss. Mitarbeiter*in (Praedoc) (m/w/d)
mit 65%-Teilzeitbeschäftigung
befristet auf 4 Jahre (vorbehaltlich der Mittelbewilligung)
Entgeltgruppe 13 TV-L FU
Kennung: Prädoc 65% Forschungsgruppe Energie Geschichte
Im Rahmen der DFG-Forschungsgruppe „Energien der Vernetzung. Akteure, Räume und Praktiken in Osteuropa“ ist im geschichtswissenschaftlichen Teilprojekt “Spannungsschwankungen: Energievulnerabilität und soziale Resilienz in Moldau” (Leitung: Prof. Robert Kindler) zum 01.07.2026 eine Praedoc-Stelle mit 65% Teilzeitbeschäftigung befristet auf vier Jahre zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach TV-L FU, Entgeltgruppe 13.
Das zeithistorisch angelegte Teilprojekt untersucht am Beispiel der Republik Moldau die sozialen und politischen Auswirkungen unzuverlässiger Energieversorgung. In postsowjetischen Gesellschaften der Energievulnerabilität wurde der Umgang mit „Spannungsschwankungen“ zu einer konstitutiven Alltagserfahrung in postsowjetischen Gesellschaften der Energievulnerabilität, die hier in vergleichender Perspektive untersucht werden soll. Dabei geht es neben Fragen der Anpassung und Adaption auch um infrastrukturelle Dimensionen des Versorgens und der Energiesicherheit sowie um die Instrumentalisierung von Energieversorgung in politischen Konflikten.
Die/der Projektmitarbeiter*in wird eine Doktorarbeit zum Thema des Teilprojekts anfertigen und sich in Zusammenarbeit mit der Projektleitung an wissenschaftlichen Publikationen und Veranstaltungen des Teilprojekts und der Forschungsgruppe beteiligen.
Einstellungsvoraussetzungen:
Erwünscht:
Bitte senden Sie gemeinsam mit Ihren Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, CV, Zeugnisse) eine knappe Skizze (1-2 Seiten), in der Sie darlegen, wie Sie den Forschungsgegenstand des Projekts im Rahmen eines Promotionsprojekt bearbeiten möchten. Bei Rückfragen zum Projektthema wenden Sie sich gern im Vorfeld Ihrer Bewerbung an die Projektleitung (Prof. Robert Kindler robert.kindler@fu-berlin.de).
Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen unter Angabe der Kennung bis zum 18.05.2026 im Format PDF als ein Dokument elektronisch per E-Mail zu richten an Prof. Dr. Robert Kindler (geschichte@oei.fu-berlin.de)
Freie Universität Berlin
Zentralinstitut Osteuropa-Institut
Arbeitsbereich "Geschichte"
Herrn Prof. Dr. Robert Kindler
Garystr. 55
14195 Berlin (Dahlem)
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Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Die Freie Universität Berlin fordert Frauen sowie Personen mit Migrationsgeschichte ausdrücklich zur Bewerbung auf.
Vorstellungskosten können von der Freien Universität Berlin leider nicht übernommen werden.
Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen nur in Kopie ein.
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