Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) betreibt exzellente Forschung im Gartenbau und den damit verbundenen Pflanzen-, Umwelt- und Sozialwissenschaften. Das IGZ mit Sitz in Großbeeren, nahe Potsdam und Berlin, ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Unser Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Lösungen für die Bereiche zu entwickeln, die die Gartenbausysteme derzeit herausfordern: Klimawandel, Biodiversität und Pestizidreduktion, gesunde Ernährung und Lebensmittelqualität sowie ressourceneffiziente Agrar- und Lebensmittelsysteme. Unser wissenschaftliches Fachwissen deckt das gesamte Spektrum ab, von der molekularen Pflanzenphysiologie und -biochemie bis hin zur menschlichen Ernährung, Lebensmittelsicherheit und den gartenbaulichen Produktionssystemen. Damit wird die gesamte Bandbreite von der Grundlagen- bis zur Anwendungsforschung erfasst.
Am IGZ ist in der Forschungsgruppe "Temperatursensorik in Pflanzen" (ADAPT.1) im Rahmen des Projektes CRC1644 “Comparing developmental plasticity to warm temperature between Arabidopsis thaliana and Capsella” zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet für 6 Monate, folgende Stelle zu besetzen:
(auf Minijob-Basis, je 603,- Euro Monatsverdienst, ca. 40 Stunden/Monat)
Kennz. 10/2026/1
Steigende Temperaturen stellen eine erhebliche Bedrohung für die weltweite Ernährungssicherheit dar. Um klimaresiliente Nutzpflanzen zu entwickeln, ist es entscheidend, genetische Faktoren zu identifizieren, die es Pflanzen ermöglichen, Hitzestress zu überstehen. Bei Arabidopsis thaliana führt höhere Temperatur zu schnellerer Blüte und verstärktem Längenwachstum, ein Phänomen der Thermomorphogenese. Aktuelle Forschung zeigt, dass temperaturabhängige Protein-Phasentrennung, z. B. von ELF3, zentrale Signalwege der Genregulation beeinflusst (Jung et al., 2020). Das Projekt untersucht in Capsella-Arten die genetischen Grundlagen dieser Temperaturplastizität und insbesondere die Rolle von Prion-like-Domänen in der Temperatur-Sensorik. Ziel ist es zu verstehen, wie sich klimatische Anpassung durch Variation in regulatorischen Genen evolutionär entwickelt.
Die Aufgaben umfassen
Nähere Auskünfte zum IGZ erhalten Sie im Internet unter www.igzev.de. Rückfragen sind möglich bei Prof. Dr. Phillip Wigge und Pauline Gutsche (wigge@igzev.de, gutsche@igzev.de).
Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Für das IGZ ist Chancengleichheit von besonderer Bedeutung. Menschen mit Schwerbehinderung oder diesen Gleichgestellten werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Das IGZ ist durch die Diversität seiner Mitarbeitenden geprägt und begrüßt daher alle Bewerbungen unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder ethnischer und sozialer Herkunft.
Aussagefähige schriftliche Bewerbungen inkl. Anschreiben, Lebenslauf, Immatrikulationsbescheinigung, ggf. Nachweis Bachelorabschluss richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer per E-Mail im PDF-Format an bewerbung@igzev.de.
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