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Universität Potsdam - Universität Potsdam, Humanwissenschaftliche Fakultät, Strukturbereich Bil dungswissenschaften, Department Erziehungswissenschaft, Professur Erziehungswis senschaftliche Bildungsforschung

Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert und sich zu einem herausragenden Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region entwickelt. Sie ist drittmittelstark, mehrfach prämiert in der Lehre, verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung und wurde als familienfreundlich ausgezeichnet. Rund 20.000 Studierende und 3.000 Beschäftigte arbeiten an drei Standorten – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm – an einer der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.

Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d)

Kenn-Nr. 364/2026

Aufgabenbeschreibung:

Das Forschungsprojekt „Implementation, Mechanismen und Potenziale ko-konstruktiver
Transferansätze in der inklusiven Bildung (IMPACT-Inklusion)“ übernimmt die wissenschaftli
che Begleitung für die Förderlinie „Transfer in der inklusiven Bildung (InkBi Transfer)“. InkBi
Transfer ist eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren,
Frauen und Jugend, welche darauf abzielt, empirisch abgesicherte wie auch praktisch erprobte
Erkenntnisse aus der inklusiven Bildung für ein breites Anwendungsfeld nutzbar zu machen.
Zu diesem Zweck untersuchen die Forschenden in den geförderten Projekten, wie unter
schiedliche Transferwege und -ansätze wirksam gestaltet und nachhaltig verankert werden
können. Das Projekt IMPACT-Inklusion wird als Verbundprojekt der Universität Potsdam und
der Katholischen Universität Eichstätt durchgeführt. Die Verbundkoordination liegt an der Uni
versität Potsdam; das Teilprojekt an der KU Eichstätt-Ingolstadt wird von Prof. Dr. Eric Richter
geleitet.
Das Teilprojekt am Standort Potsdam untersucht, wie die geförderten Projekte Transferpro
zesse ausgestalten, Kooperationsbeziehungen umsetzen, welche Gelingensbedingungen und
Barrieren bestehen und inwiefern die jeweils angestrebten Transferziele erreicht werden. Zu
gleich bereitet das Vorhaben die Befunde für Wissenschaft, Praxis, Bildungsadministration,
Politik und Öffentlichkeit auf. Die Aufgaben des Projekts, als wissenschaftliche Begleitung,
setzen eine hohe Kooperation und Vernetzung mit anderen Forschungsprojekten des InkBi
Transfer voraus.
Ihr Aufgabengebiet umfasst:
Im Rahmen des Verbundprojekts IMPACT-Inklusion übernehmen Sie folgende Aufgaben:

  • Mitarbeit an der wissenschaftlichen Begleitung der Förderlinie „Transfer in der inklusiven
    Bildung“ und an der vergleichenden Untersuchung unterschiedlicher Transferansätze
  • Entwicklung und Weiterentwicklung eines theoretischen Transfermodells für die inklusive
    Bildung
  • Konzeption, Durchführung und Auswertung empirischer Studien zu Transferprozessen,
    insbesondere längsschnittlicher Fragebogenerhebungen sowie Mitwirkung an qualitativer
    Interviews
  • Analyse von Gelingensbedingungen, Barrieren und Entwicklungsverläufen des Transfers
    in den geförderten Projekten
  • Zusammenarbeit mit Forschungsprojekten sowie Partner/-innen1 aus Bildungspraxis, Bil
    dungsadministration und weiteren Handlungsfeldern der inklusiven Bildung
  • Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen, Tagungsbeiträgen und Präsentationen so
    wie an der Aufbereitung der Projektergebnisse für Wissenschaft, Praxis, Administration
    und Politik
    Es besteht die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (z. B. Habilitation) im
    Rahmen der Projekttätigkeit. Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens
    ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.

Erwartete Qualifikationen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbarer Abschluss) der Psychologie, der Bildungs- oder Erziehungswissenschaft, Soziologie, Lehramt oder einem verwandten Fach
  • Promotion dringend erwünscht
  • sehr gute Kenntnisse in quantitativen Forschungsmethoden und Statistik (z. B. Fragebogendesign, Auswertungen mit SPSS/R/Stata)
  • hohes Interesse an der Inklusions- und Transferforschung
  • sehr gute Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit
  • sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit in deutscher und englischer Sprache
  • selbstständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise

Unser Angebot:

Als Universität vereinen wir die Entwicklungsstärke einer Lehr- und Forschungseinrichtung mit
den attraktiven Arbeitsbedingungen des öffentlichen Dienstes. Die Universität Potsdam ist eine
zuverlässige Arbeitgeberin, die ihre Beschäftigten mit vielfältigen Angeboten und Leistungen
unterstützt:

  • Entwickeln Sie sich und Ihre fachlichen sowie überfachlichen Kompetenzen in
    verschiedenen Fortbildungs- und Netzwerkangeboten der Universität Potsdam weiter.
  • Alle Standorte bieten eine gute Verkehrsanbindung. Sie können einen monatlichen
    Zuschuss zum ÖPNV-Jobticket erhalten und Campus-Fahrräder nutzen.
  • Profitieren Sie von betrieblicher Altersvorsorge, einer Jahressonderzahlung und
    vermögenswirksamen Leistungen.
  • Nutzen Sie die vielfältigen Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie
    des Hochschulsports.
  • Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bietet die Universität Potsdam ihren
    Beschäftigten flexible Arbeitszeiten und anteilige mobile Arbeit (z.B. im Home-Office) an.
  • Sie verfügen über 30 Urlaubstage im Jahr und sind zusätzlich am 24.12. und 31.12. vom
    Dienst befreit.

Hinweise zur Bewerbung:

Senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 06.10.2026 unter Angabe der Kenn-Nr. 364/2026 per
E-Mail an dirk.richter@uni-potsdam.de.

Sollten Sie Hochschulabschlüsse außerhalb der EU absolviert haben, reichen Sie bitte die
deutsche Übersetzung und die Bewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen
(ZAB) ein. Ersatzweise bitten wir Sie um Zusendung eines PDF-Auszuges aus der Datenbank
zur Anerkennung und Bewertung ausländischer Bildungsnachweise (ANABIN).

Die Universität Potsdam schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der
Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft,
Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.
Bewerbungen aus dem Ausland und von Personen mit Migrationshintergrund sind
ausdrücklich erwünscht. Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine
ausgewogene Geschlechterrelation an; in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind,
werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt (§ 7 Absatz 4 BbgHG). Menschen mit
Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bei Eignungstests und
Auswahlgesprächen werden individuelle Nachteilsausgleiche gewährt, die ihrer Behinderung
angemessen sind. Sofern ein Mensch mit Behinderung individuelle Nachteilsausgleiche in
Anspruch nehmen möchte, teilt er dies bitte im Bewerbungsanschreiben mit.